float Magazine

Krokodil Eva und Simon Zanon, die neuen Varianta-18-Macher, auf dem Schluchsee im Schwarzwald © Zanon Nautic
Varianta VA 18

Das dritte Leben der Varianta

Die Varianta VA 18 ist wieder da – so jung wie ihr neuer Hersteller. Und so frisch wie bei unserem ersten Testtörn auf der Elbe vor zehn Jahren.

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10 Minuten

Alles, was der Mensch zum Segeln braucht – so formulierte ich vor genau einem Jahrzehnt meinen Eindruck von der damals neuen Varianta VA 18 nach einem ausführlichen Schlag auf der Elbe bei Hamburg. Das war der Beginn einer Erfolgsgeschichte mit Hindernissen, die bis heute reicht, ins Jahr 2020.

Vier Jahre nach der Premiere des 18-Fuß-Boots war schon wieder Schluss mit der modernen Interpretation des „Rotkäppchens“. Hanse Yachts gab das kompakte Boot auf. 2015, nur ein Jahr später, startete ein Varianta-Händler neu und ließ die VA 18 weiterbauen. Auch dieses Intermezzo endete, traurigerweise, drei Jahre später. Nun soll das Boot wieder gebaut werden. Wir wollten von der neuen Werft wissen, was zu erwarten ist.

Ein kleiner Bestseller

„Er ist wieder da“, sang einst Katja Ebstein in einem Schlager 1968. „Sie ist wieder da“, das können nun Segelfans eines Kleinkreuzers anstimmen. Die Varianta 18 wird wieder gebaut. Das einstige „Rotkäppchen“ von Dehler wurde vor elf Jahren modifiziert und anschließend als VA 18 erfolgreich fast 300 Mal verkauft. 2014, man war bei Hanse Yachts mit der sehr viel größeren Varianta 44 unglücklich, war dann zunächst Schluss.

Aber schon ein Jahr später hat der ehemalige Varianta-Händler Bernd Cwielong aus Leipzig Formen und Rechte erworben, und er ließ sie in Estland weiterbauen. Weitere Einheiten fanden ihre Liebhaber, und float frohlockte: Die Kleine ist nicht kleinzukriegen. Aber Cwielong überlegte, dass er wohl nicht ewig weitermachen könne.

Sein Ziel, das beliebte Boot „vorm Untergang zu retten“, hatte er erreicht. Aber er signalisierte im Gespräch mit float Anfang 2018, sich von Partnerschaften bis zur Übernahme alles vorstellen zu können. Mit der Varianta VA 18 sollte es auf alle Fälle weitergehen. Aber es ging nicht weiter: Im Januar 2020 verstarb der Varianta-Retter Bernd Cwielong.

Der dritte Besitzerwechsel

Nicht einmal ein Jahr später wagt sich Zanon Nautic aus Schluchsee im Schwarzwald am gleichnamigen Stausee an einen Neuanfang. Die Firma hat die Formen und Rechte erworben, und man will die VA 18 nun in Deutschland bauen lassen. „Die Entscheidung ist bewusst auf eine Produktion in Deutschland gefallen“, sagt Simon Zanon auf Nachfrage von float.

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Funktionstüchtige, gut bedienbare Rollfock © Zanon Nautic

„Wir haben mit der Raabe GmbH – ehemals BWC/ Flying Cruiser – einen zuverlässigen und erfahrenen Partner im GFK-Bootsbau an unserer Seite.“ Dabei wurden auch die letzten beiden produzierten Boote von Bernd Cwielong übernommen. Eines der Boote diente der Werft in der seltsamen Saison 2020 als Vorführboot. Es war aber auch die Basis für Optimierungen und kleine Änderungen für die neue Serie.

Wer ist Zanon Nautic?

Mit im Boot bei der Werft sitzen Simon und Eva Zanon. Nach den ersten Gesprächen mit Bernd und Barbara Cwielong konnte Simon Zanon seine Schwester schnell Varianta VA 18Simon und Eva Zanon © Zanon Nautic für die Varianta 18 begeistern. „Gemeinsam haben wir die Entscheidung getroffen, das Varianta-18-Projekt zu übernehmen“, verrät er, „und erfolgreich weiterzuführen.“

Das VA-18-Projekt war für beide der Startpunkt für die Firmengründung am Schluchsee. Gegründet wurde im November 2019 – und das Geschäft wird noch im Nebenerwerb betrieben. Zanon Nautic macht noch mehr: Eigner anderer Bootstypen können hier Beschläge, Trailer, Elektromotoren und weiteres Zubehör mit entsprechender Beratung beziehen.

Der Plan für die nächste Zeit ist, im Frühjahr 2021 die ersten Boote auf den Markt zu bringen. Die Produktion ist inzwischen angelaufen, sie erfolgt auftragsbasierend. Vorteil der Just-in-time-Produktion: Käufer haben so die Möglichkeit, ihre Varianta VA18 von vornherein individualisieren zu lassen.

Die Baunummer 1 aus der neuen Serie geben die Zanons aber nicht her: „Das Boot bleibt als Vorführboot bei uns am See“ – und es soll ab Anfang April zur Verfügung stehen.

Es gibt nicht viel zu verbessern

Auf die Frage, was die neuen Hersteller an der „neuen“ VA 18 verändern und verbessern wollen, gibt Simon Zanon unumwunden zu: Die Varianta 18 ist ein Boot, an dem es grundsätzlich nicht viel zu verbessern gibt. Die Beschlag-Ausstattung soll in der neuen Serienfertigung in einigen Punkten ergänzt und optimiert werden. Was heißt das konkret?

So wird die Großschot künftig auf einem GFK-Podest angeschlagen sein. Das wird das Handling deutlich vereinfachen. Gleichzeitig dient das Podest dann bei Lage als Fußstütze für den Steuermann.

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Das künftige Großschot-Podest bietet auch bei Lage guten Halt © Zanon Nautic

Ein weiteres wichtiges Anliegen für die Werft war, eine Lösung für den sperrigen Niedergangsdeckel zu finden. Das scheint gut durchdacht. Denn in der neuen Serie wird das Schiebeluk in einer Art Garage verschwinden, die sich optisch gut ins Design einfügt. Auch an Besitzer älterer Boote ist gedacht worden: Der neue Schiebeluk-Aufsatz lässt sich problemlos auf allen existierenden VA 18 nachrüsten. „Altbesitzer“ des vor zehn Jahren erstmals eingeführten Bootes wird es freuen.

Weitere kleine Veränderungen betreffen das Zubehör. Die Klappsitze in der Kajüte dienen gleichzeitig als Abdeckung für den Stauraum. Nicht neu gedacht ist die Staubox mit Kochkiste unter dem Niedergang. Aber das sei, Simon Zanon betont es ausdrücklich, „einfach, funktional und gut – getreu dem Grundgedanken der Varianta 18“.

  • ZanonRuhiges Plätzchen unter Deck © Zanon Nautic
  • ZanonPfiffige Funktion: Der Klappsitz dient gleichzeitig als Abdeckung für den Stauraum © Zanon Nautic
  • ZanonEinfach, funktional und gut - die (bewährte) Staubox mit Kochkiste bleibt © Zanon Nautic

Fruchtbare Zusammenarbeit mit Upcycler Sailmate

Gut ist die Zusammenarbeit der Bootsbauer aus dem Schwarzwald mit Sailmate aus Hamburg. Gründerin Anna-Lena Bruchmann hat ihre Firma 2018 mit dem Ziel gegründet, die Marke mit dem „kleinsten ökologischen Fußabdruck“ zu werden. Als Material für ihre Produkte dienen gebrauchte Segel.

Für die Varianta stellt Sailmate auf Maß gefertigte Fallentaschen, Getränkehalter und Stautaschen im passenden Design aus wiederverwerteten VA18-Segeln her. Die Liebe zum Produkt kommt nicht von ungefähr: Die Gründerin ist selbst VA18-Seglerin.

Es gibt also doch einiges Neues unter der Haube. Und so umfasst die segelfertige Grundausstattung mit Groß und Vorsegel auch eine Furlex-Rollreffanlage, den Schiebeluk-Aufsatz und das Großschotpodest. Dazu kommt die Motorhalterung, eine Badeleiter und Polster in der Kajüte. In der Grundausstattung liegt der Startpreis bei 19.990 Euro.

Die Zusatzausstattung reicht vom Gennaker-Paket mit ausfahrbarem Gennakerbaum – zukünftig unter Deck – über passende Trailer und Pod-Elektromotoren bis zu verschiedenen Persenningen. Weiteres Zubehör zum Individualisieren soll die VA18 entweder sportlicher oder bequemer machen. Ganze Ausstattungspakete mit unterschiedlichen Schwerpunkten, so Simon Zanon, sollen mit Preisvorteil gegenüber der Einzelbestellung folgen.

Alles, was man zum Segeln braucht?

Als die Varianta VA18 vor gut zehn Jahren frisch auf dem Markt war, segelte ich den 5,50 Meter langen und 2,40 Meter breiten Kleinkreuzer und unterzog das Boot auf der Elbe einem umfangreichen Test. Ein Blick zurück.

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Michael Krieg beim Testschlag 2010 © Michael Krieg
Varianta VA 18
Reichlich Platz für zwei © Zanon Nautic

Mein Interesse hielt sich anfänglich sehr in Grenzen. Sonderlich angesprochen fühlte ich mich nämlich von den ersten Fotos der damals neuen VA18 nicht. Alles fing mit einer Michael-Schmidt-typischen Überraschung an. Der seinerzeitige Chef der HanseGroup stellte auf der Boot & Fun Berlin Ende November 2009 einen neuen Kleinkreuzer vor.

Dessen Name war allerdings gar nicht so neu: Varianta 18. Wie war es dazu gekommen?

Vom Rotkäppchen zur Varianta 18

Nachdem die deutsche Yachtwerft Dehler pleite gegangen war, wurde sie von der HanseGroup, der heutigen Hanse Yachts AG mit ihren Marken Hanse, Moody, Dehler, Privilege, Fjord und Sealine übernommen. Alsbald übertrug man den so erfolgreichen und bekannten Namen „Varianta“, der vor Jahrzehnten den guten Ruf der Dehler-Yachten begründet hatte, auf die seinerzeit kleinste Yacht aus dem sauerländischen Freienohl, die Dehler 18.

Dehler Varianta RotkäppchenDas Original-Rotkäppchen © Johann-Nikolaus Andreae, CC BY-SA 2.0Diese, dank ihrer damals roten Dachhaube auch bekannt als „Rotkäppchen“, stammte immerhin aus der Feder des weltweit bekannten Konstruktionsbüros Judel/Vrolijk & Co. Sie wurde gründlich überarbeitet und neu als VA18 als preiswertes Einsteigerboot auf den Markt gebracht. Das erklärte Ziel: Wie einst vor 40 Jahren mit der fast 5.000 Mal verkauften Varianta sollte die neue Varianta als „Volksboot“ neue Kundenkreise erschließen. Und es gelang! Schon in den ersten vier Monaten wurden die ersten 60 Einheiten geordert.

Drei Aha-Erlebnisse

Im Gegensatz zur optisch ansprechenderen „Rotkäppchen“ mit ihrem roten Dach und der für damalige Zeit sportlich-aggressiv wirkenden Doppelruderanlage kommt die VA18 rein weiß daher. Absolut nichts, woran sich das Auge erfreuen oder festhalten könnte. Auffällig ist allenfalls das kleine Bugspriet, das als Option kam.

Varianta VA18 alt
Testschlag auf der Elbe 2010 © Hinnerk Weiler

Die Doppelruderanlage der alten Dehler 18 wurde gegen ein tiefes Ruder ausgetauscht. Der Hubkiel, der vor allem unter Deck viel Platz wegnahm, wich einem 1,15 Meter tief gehenden T-Kiel mit Ballastbombe.

Wer eher flachere Gewässer besegelt, kann auch einen nur 0,80 Meter tiefen und 70 Kilogramm schwereren L-Kiel (gegen mögliche Verkrautung) ordern. Das bringt viel aufrichtendes Moment, wie sich schon beim Besteigen der kleinen Yacht bemerkbar macht. Meine 80 Kilo Lebendgewicht bringen die Kleine jedenfalls kaum aus ihrer stabilen Schwimmlage. Ein erstes Aha-Erlebnis.

Varianta VA 18 alt
Zwei Meter lange Sitzduchten - ideal zum Ausruhen © Michael Krieg

Das zweite folgt auf dem Fuße. Das Cockpit ist erstaunlich groß – so wie alles auf dieser kleinen Yacht nicht nur groß zu sein scheint, sondern es teilweise auch ist. Zwei Meter messen die Sitzduchten in der Länge. Platz genug, um sich auch ausgestreckt drauf ausruhen zu können.

839 Liter Gepäck lassen sich in die Kisten stauen

Ein Blick in die beiden Backskisten erstaunt ebenfalls. Bei den Maßen von 1,47 m Länge mal 0,84 m Breite mal 0,68 m Tiefe kommen 839 Liter Volumen pro Kiste zusammen. Womit sich allerhand Urlaubsgepäck stauen ließe. Ob die Schwimmlage dann aber immer noch so ideal sei, müsste ausgetestet werden. Das habe ich damals nicht gemacht.

Ich wollte aber nicht ruhen oder stauen, sondern segeln – und das dritte Aha folgt: Eine Yacht dieser Größe im Westentaschenformat kann mühelos auch allein aus einem Hafen bugsiert werden, sei er noch so eng. Eine Piratenjolle oder ein Zugvogel wären nicht einfacher zu handhaben.

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Die Segel sind schnell gesetzt © Hinnerk Weiler

Das Großsegel ist schnell gesetzt, die lediglich 105 Prozent überlappende Fock ist flink und problemlos entrollt – das Furlex-Rollreff ist Standard. Groß- und Fockfall laufen um das erfreulich breite Luk herum, belegt auf große Barton-Hebelklemmen. 17 Quadratmeter misst das weit ausgestellte Groß mit durchgehender Topplatte. Großflächig bedruckt ist es mit dem VA18-Logo – äußerst werbewirksam, weil nicht zu übersehen. Und ein gelungener, weil cooler Blickfang für alle Außenstehenden.

Gute Segeleigenschaften

Die Segeleigenschaften der VA18 sind überraschend gut. Schon im engen Hafen spürt man, wie agil sich Dehlers Kleinste segeln lässt. Das ist wie Go-Kart-Fahren auf dem Wasser. Die Sieben-Quadratmeter-Fock erfordert kaum Kraftaufwand beim Bedienen und erlaubt schnelle Wenden auf engstem Raum. Die Vorschoten werden auf Curryklemmen belegt.

  • Varianta 18 KlemmeDie später eigens neu entwickelte Fockschotklemme © Stephan Boden
  • © Varianta 18 KlemmeDie VA18 der Generation 2 wurde in Estland gebaut Stephan Boden
  • Varianta 18 BeschlägeSchon Bernd Cwielong stiftete bessere Beschläge © Stephan Boden

Bei den späteren Exemplaren der Hanse-VA18 wie unserem Testboot sind – gut für den Feintrimm – auch Schienen für die Vorsegel-Holepunkte aufs Kajütdach montiert und ersetzen die Augbolzen, wie sie noch auf den ersten ausgelieferten Variantas zu finden waren.

Der tiefe Kiel sorgt für wenig Abdrift. Lediglich die auf dem Cockpitboden angeschlagene Großschot schränkt bei Halsenmanöver den Aktionsradius des Steuermanns etwas ein. Man könnte sie, problemlos nachrüstbar, über eine an den achteren Festmacherklampen befestigte Hahnepot laufen lassen. Dann hätte man das Platzproblem gelöst.

Sicher auch auf dem Elbrevier

Bei Wendewinkeln unter 90 Grad laufen wir knapp fünf Knoten quer zum Hamburger Strom. Meine anfängliche Skepsis ist verflogen. Auch auf Raum- und Vormwind-Kursen segelt der kleine Kreuzer gut und stabil. Als dann noch Dampferschwell vorbeiziehender Berufsschifffahrt für ordentlich Welle sorgt, lässt sich diese spritzwasserfrei und problemlos aussteuern.

Für das fließende Elbrevier oder bei Flaute empfiehlt sich zwar grundsätzlich ein Motor für Hafenmanöver oder auf dem Weg zurück. Da es aber mit gut 10 bis 12 Knoten weht, brauchen wir keinen. Um es vorweg zu nehmen: auch wenig später auf dem Tidenrevier nicht. Was soviel heißen soll, dass wir selbst stromaufwärts bei ablaufendem Wasser und hoch am Wind immer noch genügend Fahrt nach Luv machen.

Bei Lage zieht es mich immer wieder auf das ergonomisch gut geformte Seitendeck. Die Füße fänden beim Ausreiten Halt unter optionalen Gurten, wenn diese nicht, wie auf dem Testboot, zu stramm über die Sitzduchten gespannt wären. Außerdem verhindern sie den leichten Zugang zu den Backskisten.

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Große Niedergangsluke © Michael Krieg

Mittig ins Cockpit verlegt, würden sie dort den Platz mächtig einschränken. Mir wäre statt der Gurte ein Seezaun mit breiten Relinggurten im Rücken am liebsten. Bei Lage bräuchte man für die Füße zum Abstützen nur noch eine leicht erhöhte Kante auf der Ducht.

Eine lange Zubehörliste für junge Segler

Wer es in der ersten Generation noch sportlicher mochte, konnte das Gennaker-Paket „Sporty“ ordern, bestehend unter anderem aus Bugsprit, Gennaker und Bergesack. „Schnall dich an, Liebes“, so der Originalton aus der damaligen Shop-Zubehörliste. Die theoretische Rumpfgeschwindigkeit von 5,6 Knoten wäre selbst bei dieser schwachen Brise schnell überschritten. Weht es mehr, sollte man die Varianta VA18 unter Umständen sogar in gleitähnliche Zustände bekommen.

Die Zubehörliste war seinerzeit lang. Hier durfte sich Designerin Henrike Gänß austoben und außergewöhnliche Extras schaffen. Diese Features sollten vor allem junge Käufer ansprechen. 28 Dinge konnte man im Zubehörshop ordern, die das Leben vor allem unter Deck ein bisschen bequemer machen sollten.

  • alternativetextDamaliges Küchenutensil von Henrike Gänß © Michael Krieg
  • alternativetextOhne Einsätze 839 Liter Volumen pro Backskiste © Michael Krieg
  • alternativetextSchnee von gestern: der alte Lukendeckel © Michael Krieg

Darunter waren Highlights wie eine unterm Cockpitboden herausziehbare Pantry. Deren Abdeckplatte konnte gleichzeitig als Cockpittisch genutzt werden. Es gab alles vom Holzbesteck bis zur „Momi“, der Matratze mit Hülle zum Kleiderverstauen. Da ist nämlich außer drei Abdeckungen für die Stauräume zuerst einmal … buchstäblich nichts.

Derart spartanisch ausgerüstet kommen Erinnerungen an jugendliche Jollen-Wanderfahrten auf. Lediglich Luftmatratze, Schlafsack, Seesack und Campinggeschirr sorgten seinerzeit für Komfort.

Ein zehn Jahre alter Tipp: Upcycling

Mein Tipp vor zehn Jahren: Wer die Ausgaben für die zwar maßgeschneiderten, aber recht teuren Accessoires scheut, sollte zu Hause auf dem Boden oder im Keller nach den Annehmlichkeiten von früher suchen. Heute nennt man das Upcycling. Wäre er oder sie fündig geworden, hätte auch damit einem kurzfristigen Urlaubstörn nichts mehr im Wege gestanden.

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Heimatrevier der neuen Varianta18 - der Schluchsee © Zanon Nautic

Der Schlafplatz im Vorschiffsdreieck jedenfalls ist riesig, und der Platz zum Sitzen mit knapp einem Meter über dem Salonboden reicht auch, um mal ein paar Stunden bei Schietwetter unter Deck zu überstehen.

Grundsätzlich ist die Varianta18 für ihr Geld aber segelfertig – damals wie heute, mit Rumpf, Mast, Segel, Schoten und ein paar Klemmen. Eben alles, was der Mensch zum Segeln braucht, und so der ideale Daysailer. Sauber gebaut, ist das Boot nicht nur sportlich, sondern durch einlaminierten Auftriebskörper auch sicher, weil unsinkbar.

Technische Daten Varianta VA 18

Länge über alles: 5,75 m (Länge Wasserlinie:5,40 m)
Breite über alles: 2,40 m
Tiefgang: 1,15 m / 0,80 m
Gewicht: 750 kg (davon Ballast: 240 kg)
Besegelung: Groß (17 qm), Rollfock (7 qm)
Theoretische Rumpfgeschwindigkeit: 5,6 kn
CE-Kategorie: C (küstennahe Gewässer)

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Zanon Nautic GbR Fichtenweg 2 79859 Schluchsee 0178-1029053 und 0157-34730086 [email protected]
www.zanon-nautic.de

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