float Magazine

Ungewöhnliches Outfit: die Sunbeam 32.1 © Sunbeam Yachts
Test Sunbeam 32.1

Ins neue Segeln gebeamt

Die Sunbeam 32.1 bricht mit dem klassischen Yachtdesign und definiert das Leben an Bord neu.

von
in
11 Minuten

Was für ein Riss! Entschieden muss man sein, um sich so weit vorzutrauen im Bootsbau. Provozieren wollen, neu denken, funktional und radikal. Das Alte hinterfragen, um das Neue definieren zu können. Denn nicht die sanften Umdeutungen haben den Bootsbau verändert, sondern immer nur die gewagten Visionen, die neu gedacht wurden – so wie bei der Sunbeam 32.1. Auf der Boot & Fun Berlin ist die Neuheit in Halle 27, Stand 120 zu sehen.

Bodensee, Anfang Oktober, die Sonne strahlt. Ich bin mit Technikchef Manfred Schöchl und dem Sunbeam-Händler Dirk Weißenborn von Bootspunkt auf dem Wasser und segele den neuen Wurf von Sunbeam Yachts, die Sunbeam 32.1. „Wow, cooles Design!“, rufen uns zwei Frauen von einem Daysailor herüber. Zwei Schweizer versuchen uns bei Leichtwind zu schlagen, nach einer Weile schaffen sie es. Aber ihr Boot wiegt höchstens ein Viertel der Sunbeam, die trotzdem mit der Leichtigkeit eines Daysailors anspringt.

Sunbeam 32.1
Der Bodensee ist das ideale Revier für dieses Boot © Bootspunkt

Auf dem Bodensee, wie auf vielen anderen Seen, ist das wichtig, denn selten hat man hier den perfekten und steten Wind, sondern segelt oft bei Leichtwind. „Für den Bodensee ist die Sunbeam 32.1 perfekt“, sagt Dirk Weißenborn. Er kennt das Revier aus dem Effeff. Bei leichtem Druck im Segel von Doyle zeigt die Segelyacht ihre guten Segeleigenschaften. Das Tempo entspricht in etwa der Windgeschwindigkeit.

Rückblick, am selben Ort: Am Tag zuvor haben wir eine frische Brise mit 4 bis 5 Bft (15 bis 17 Knoten). Wir segeln mit Groß und Fock und sind am Wind über 7 Knoten schnell, dann müssen wir reffen. Das geht schnell dank der Automatikwinsch. Manfred Schöchl steht am Ruder und beobachtet aufmerksam den Bug bei diesen Windverhältnissen. „Der Rumpf darf sich bei Lage bei 30 Grad nicht mehr als 3 Grad in Richtung Bug vertrimmen.“ erklärt der erfahrene Regattasegler. Mit anderen Worten: Sobald das Boot die Nase reinsteckt, wandert der Lateralschwerpunkt nach vorne und das Boot schießt in den Wind.

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  • Sunbeam 32.1Manfred Schöchl am Ruder © Kerstin Zillmer
  • Sunbeam 32.1Dirk Weißenborn genießt die Brise © Kerstin Zillmer
  • Sunbeam 32.1Die 7 Knoten am Wind können sich sehen lassen © Kerstin Zillmer

Der Bug bleibt bis auf ein paar Spritzer trocken und Manfred Schöchl ist glücklich. Die vorberechneten Daten stimmen fast zu 100 Prozent mit der Praxis überein, sagt der Bootsbauer. Die längsten Diskussionen haben Werft und Yachtdesigner Jernej Jakopin von J&J Design um den Bug geführt – bis er so war, dass die Performance und das Design stimmten.

Das Konzept – eine Frage der Anwendung

Bisher hatte sich die Nutzung eines Segelboots ausschließlich dem Segeln unterzuordnen. Die Sunbeam 32.1 ist dagegen komplett neu gedacht. Kein Platz im Bug? Braucht der Segler nach traditionellem Verständnis nicht, er segelt ja – und das den ganzen Tag. Danach geht er unter Deck, kocht etwas und zieht sich nach dem Essen müde in seine Koje in der Vorschiffskajüte zurück. Gäste schlafen in den engen Achterkojen. Das war einmal, sagt Gerald Kiska, der Designer der Sunbeam 32.1.

Sunbeam 32.1
Werftchef Andreas Schöchl © Sunbeam Yachts
Sunbeam 32.1
Designer Gerald Kiska © Sunbeam Yachts

Auch Andreas Schöchl, der neue Werftchef von Sunbeam Yachts, hat diese Vorstellungen hinterfragt. Er hat sich umgeschaut in seiner Altersgruppe um die 40 Jahre, mit Segelfreunden gesprochen, Segler bei der Nutzung ihrer Boote beobachtet, Fragen gestellt. Heraus kam ein etwas anderes Bild: Segeln ja, aber nicht den ganzen Tag. Lieber zusammen mit Freunden ein paar Stunden und dann mit der Familie auf dem See ankern, lesen, schwimmen, essen und trinken.

Zeit und Spaß auf dem Wasser haben, ausruhen – entspannt und fernab vom Trubel nach einer stressigen Arbeitswoche. „Was entspannt mehr, als auf dem Wasser zu sein?“, fragt Dirk Weißenborn, der selbst regelmäßig mit Familie auf dem Bodensee segelt. Das sieht auch Yachtdesigner Kiska so. Er fährt selbst zwar Motorboot, macht damit aber Urlaub auf dem Wasser und kann so die typische Nutzung von Booten durchaus beurteilen.

Sunbeam 32.1
Eine Yacht dieser Preisklasse kauft man immer gemeinsam © Sunbeam Yachts

Käufer einer Sunbeam 32.1 sind meist Unternehmer – sie verdienen gut, sind aber nicht reich an Zeit. Um die wenige Freizeit mit der Familie auf dem Wasser zu verbringen, braucht es also ein Segelboot, das beides kann: gut Segeln und Spaß machen, damit alle mitkommen. Denn eine Segelyacht kauft man nicht allein, die Entscheidung treffen immer Mann und Frau gemeinsam, und die Kinder sollen es ja auch wollen.

Vater und Sohn – nebeneinander am ersten Doppelruder

Diese unterschiedlichen Interessen wollte Andreas Schöchl auf einem Boot zusammenbringen. Passend zur Werftübernahme der 70 Jahre alten Familienwerft am Mattsee im österreichischen Salzkammergut hat der studierte Produktmanager der Traditionswerft mit der Sunbeam 32.1 eine neue, seine Handschrift gegeben. Die dafür 2021 gegründete Firma heißt Sunbeam Watersports GmbH. Nur die erfolgreichsten drei Modelle hat er für die Zukunft der Marke mitgenommen: die Sunbeam 22.1, 28.1 und die neue 32.1. Und natürlich seinen Vater Manfred Schöchl mit dessen langjähriger Expertise als Chef der Schöchl-Werft. Er ist im neuen Unternehmen der Technikchef.

Sunbeam 32.1
Manfred Schöchl hat das Ruder an seinen Sohn übergeben © Kerstin Zillmer

Zur Werftübergabe machen Vater und Sohn bei der Entwicklung der Sunbeam 32.1 gemeinsame Sache. Für Manfred Schöchl ist dies nach mehr als 30 eigenen Entwicklungen sein letzter großer Paukenschlag. Im Januar 2021 hat er das Ruder an Sohn Andreas übergeben.

Viel Mut für den radikalen Entwurf

Zusammen gehen die beiden zu Gerald Kiska, dem österreichischen Industrial-Designer in Salzburg. Kiska hat schon mit anderen österreichischen Familienwerften, wie Frauscher und Marian, eine eigene Designsprache entwickelt. Der Designer fragt die Schöchls, wieviel Mut sie aufbringen wollen. Viel sollte es sein, antworten sie und die Entscheidung fällt auf den radikaleren Entwurf. „Wir trauen uns etwas, weil das immer funktioniert hat“, sagt Bootsentwickler Manfred Schöchl. „Es muss ja auch ein bisschen halten“, ergänzt Andreas Schöchl. „In der Not ist der Mittelweg der Tod“, schließt Kiska. Und meint damit, dass eine mittelständische Familienwerft sich abheben muss aus der Masse, um Bestand zu haben.

Sunbeam 32.1
Mit dem mutigen Entwurf hebt sich die Sunbeam 32.1 deutlich aus der Masse ab © Kerstin Zillmer

Am Telefon erklärt Gerald Kiska gegenüber float: „Heute wird ein Segelboot zu einem Viertel gesegelt, und dann wird etwas anderes gemacht. Man muss dem anderen also genauso viel Aufmerksamkeit bei der Entwicklung des Boots schenken wie dem Segeln selber. Wenn man diese unterschiedlichen Bedürfnisse gleich wertet, muss man nicht nur ganz neu denken, man muss auch Kompromisse schließen.“

Aber Kompromisse sind kaum spürbar, das Boot segelt ausgezeichnet. „Die Sunbeam 32.1 ist leicht, weil wir den Innenraum ausgeräumt haben“, sagt Gerald Kiska. Und deshalb springt sie auch bei wenig Wind schnell an. Das erfahren wir am Sonntag auf dem Bodensee, als wir ähnlich großen Booten einfach davonsegeln.

Loftiges Innendesign

Als nächstes fragten sich Werft und Designer bei der Entwicklung des Innenraums: Wie oft wird denn heute noch an Bord übernachtet? Auf österreichischen Seen ist Schlafen auf dem Boot zum Beispiel nicht erlaubt. Auf Binnenseen, und dafür ist dieses Boot im wesentlichen konzipiert, ist man meist nur übers Wochenende unterwegs. Da reicht ein Weekender mit vier Schlafplätzen für Eltern mit Kindern oder für zwei befreundete Paare.

  • Sunbeam 32.1Licht und Durchblick unter Deck und viel Platz © Sunbeam Yachts
  • Sunbeam 32.1Modernes Design und eine funktional schöne Pantry © Sunbeam Yachts
  • Sunbeam 32.1Die Verschiebung des Motors nach achtern schafft Freiraum © Sunbeam Yachts

Man braucht also viel Platz zum Leben und weniger Kajüten. Das gab dem Designer ganz neue Möglichkeiten, den Raum zu öffnen. Besonders stolz ist er auf die Verlegung des Motors Richtung Heck. „Solange die Maschine unter dem Niedergang thront, ist innen der Platz versperrt. Mit dem Verschieben des Motors konnten wir den Salon von diesem Klotz befreien, ihn öffnen und neu gestalten“, erinnert sich Kiska. Es war die Befreiung, um ein loftartiges Raumkonzept zu entwickeln.

Das Konzept geht auf. Unter dem Niedergang befindet sich achtern eine große Liegefläche. Durch die Rückenlehne wird das 1,60 m breite und 2,10 lange Bett zum Sofa und für die Kinder zu einer sicheren, großen Spielwiese. Hier sind Licht und Luft, es ist gemütlich, aber gleichzeitig modern und funktional. Hinter einem Regal versteckt sich ein Staufach für alles, was nicht nass werden soll. Und der direkte Zugang zum Motor liegt hinter einer Holzabdeckung und ist leicht zu öffnen.

  • Sunbeam 32.1Wo sonst der Motor steht, ist jetzt Platz für die Liegewiese © Sunbeam Yachts
  • Sunbeam 32.1Die Backskiste unter der Backbordbank beherbergt alles, was trocken lagern soll © Kerstin Zillmer
  • Sunbeam 32.1Der Motor kann von innen überprüft werden © Kerstin Zillmer

Viel Licht und Luft unter Deck

Alles ist einfach zu bedienen. Das ist Programm auf diesem Boot. Es gibt eine schöne Pantry für die schnelle Küche mit Oberschrank und Schubladen, dazu ein Bad mit Dusche und Stehhöhe. Der restliche Raum ist offen.

In der Mitte befindet sich ein Tisch, der mit zwei Handgriffen aufgeklappt ist. Das Polster der achterlichen Liegewiese ist gleichzeitig das Kopfende für das Bett im Bug. Das ist aus meiner Sicht auch der schönste Platz unter Deck: In der gepolsterten Rundung schaue ich rechts und links aus dem Fenster auf den See und habe auch Licht durch die große Dachluke zum Lesen. Hier kann man Stunden verbringen.

Sunbeam 32.1
Die trapezförmigen Fenster spenden viel Licht und geben den Blick frei auf das Wasser © Kerstin Zillmer

Viel Helligkeit spenden rundherum auch die zwei seitlichen Fenster und die beiden Frontfenster auf Augenhöhe. Hier kann die Skipperin auch mal entspannt einen Kaffee kochen und hat das Geschehen auf dem Wasser dabei trotzdem gut unter Kontrolle, während der Autopilot lenkt. Den gibt es optional.

Provokante Formen ecken an

Was Sunbeam zusammen mit Kiska und J&J Design, dem langjährigen Partner für das Unterwasserschiff, aufs Wasser gebracht hat, verschlägt jedem beim ersten Blick ein bisschen den Atem, so kühn ist es. Provokante Formen ecken an. „Sonst ist es bald vergessen“, findet Kiska. „Ich glaube, wir haben mit diesem Boot eine Tür aufgestoßen, durch die auch andere gehen werden. Das Design der Sunbeam 32.1 wird dann ganz schnell dieses Extreme verlieren.“

Was für ein Rumpf! Die Chine-Kante beginnt kurz oberhalb der Wasserlinie und fließt langsam ansteigend nach achtern, das Freibord ist eingezogen. Trapezförmige Rumpffenster lassen nicht nur viel Licht in den Innenraum, sie definieren optisch zusätzlich den Rumpf. Aber am auffälligsten ist das über den Wavepiercer-Bug hinausgeschobene Deck, an dem der Anker frei hängt. Sunbeam hat nicht nur das Yachtlayout neu definiert, sondern auch gleich eine neue Sprache dafür entworfen.

Sunbeam 32.1
Auch bei Lage kommt man gut aufs Vorschiff © Kerstin Zillmer

Flightdeck und X-Brace

Das von der Werft so genannte „Flightdeck“ schafft viel Platz im Vorschiff. Man kommt bei Lage zum Segelwechsel besser nach vorne und gewinnt mit der Sonnenliege einen weiteren Aufenthaltsraum an Deck. Auf dem beiderseits eingefassten Polster ruhend, den Kopf an das sanft abfallende Cockpitdach gelehnt, kann man hier sehr entspannt in die Segel und den Himmel schauen.

Extrem aufgeräumt ist auch das Deck durch das „X-Brace“. So heißt das doppelte Dach, das den Innenraum thermisch nach außen isoliert und alle Fallen und Leinen elegant verdeckt. Es verschattet die Fenster und ist mit leichtem Abstand zum Kabinenaufbau montiert, so dass ein Luftzug darunter entsteht, der große Hitze unter Deck vermeiden soll. Die Leinen kommen erst in der Mitte des Cockpits vor den beiden Rudern wieder zu Tage. Die Genuaschot liegt ergonomisch gut eingefasst in den X-Brace-Streben seitlich der Sitzbänke.

  • Sunbeam 32.1Die Nische für die Sonnenliege eingefasst von den X-Brace-Streben © Kerstin Zillmer
  • Sunbeam 32.1Die Schoten laufen sauber unter der Abdeckung © Kerstin Zillmer
  • Sunbeam 32.1Der Holepunkt der Genua lässt sich per Barberholer verändern © Kerstin Zillmer

Das aufgeräumte Cockpit bietet viel Platz. Die Cockpitbänke mit großem Staufach an steuerbord sind ergonomisch eingefasst durch die nach achtern auslaufenden X-Brace-Streben, die zugleich bequeme Armlehnen sind. Die Doppelruder – übrigens die ersten auf einem Bootsmodell der Werft – mit 80 cm Durchmesser arbeiten mit dem Traveller-System von Jefa sehr präzise. Das Doppelsteuer ist ein Muss bei der Heckbreite von drei Metern.

Mehr als eine Segelyacht

Als wir am Vortag bei Lage segeln, freuen wir uns über die beiden Räder. Damit können wir das Boot sicher im Ruder halten. Bequem Platz hat der Skipper auch, weil wegen des breiten Hecks auf das Achterstag verzichtet werden konnte. Die doppelten Salinge von Z-Spars machen das Achterstag überflüssig. Das Boot gibt es wahlweise mit einem Normalkiel, Kurzkiel und Kimmkiel zum Trockenfallen. In Verbindung mit den doppelten Ruderblättern steht das Boot dann sicher auf dem Trockenen.

  • Sunbeam 32.1Die Winschen sind auch im Sitzen gut erreichbar © Kerstin Zillmer
  • Sunbeam 32.1Gute Bedienbarkeit von Schoten und Fallen © Kerstin Zillmer
  • Sunbeam 32.1Die Leinen verschwinden unter dem Sitz © Kerstin Zillmer

Sitzen lässt es sich beim Segeln bequem auf den klappbaren Klappen, unter denen die Leinen schnell versteckt sind. Die elektrischen 40er-Winschen von Harken sind von hier aus – seitlich vom Rad – gut erreichbar. Der Mitteltisch bietet Staufläche für die wichtigen Dinge.

Keine Lust mehr zu Segeln? Wechseln wir die Anwendung!

Wir sind genug gesegelt, finden einen schönen Platz und ankern. Per Knopfdruck fährt die Badeplattform elektrisch auf zwei Schwerlastauszügen aus. Das verlängert das Cockpit stufenlos um 90 cm zu einer riesigen Badeplattform. Jetzt lässt es sich hier sonnen, spielen und baden. Und wird es zu warm, spendet ein Sonnenzelt auf zwei Carbonstangen – als Erweiterung des Biminis – Schatten über das gesamte Heck. Das ist in Windeseile aufgestellt. Die Badeplattform kann anschließend beim Segeln offen bleiben und auch das Bimini kann moniert bleiben und beitet auch beim Segeln Schatten.

Sunbeam 32.1
Die Badeplattform fährt elektrisch auf zwei Schwerlastauszügen aus und verlängert das Boot zu einem 40-Fußer © Kerstin Zillmer

Die Sunbeam 32.1 ist mit einem neuen Bussystem von CZone ausgestattet. Alle wesentlichen Parameter und Schaltfunktionen sind auf dem Display gespeichert und per Touch-Druck einsehbar. In Kürze läuft mit „Smart Sunbeam“ die einfache und übersichtliche Steuerung und das Monitoring auch über das Handy.

Gebaut wird der Rumpf der Sunbeam 32.1 aus Schaumsandwich mit Glasfaserlaminat in Polen. Am Werftstandort am Mattsee werden die Boote anschließend sehr hochwertig ausgebaut und fertiggestellt.

Nachhaltig gibt es auch

Für den Bordstrom sorgen Solarmodule mit 98 Watt, die in die Schiebelukabdeckung integriert sind. Das gesamte Deck ist mit einem nachhaltigen Material namens Resysta belegt, das aus Reishülsen, Kristallsalzen und Mineralöl als Bindemittel besteht. Es soll witterungsbeständig, wasserabweisend, gegen Salzwasser resistent und farbecht sein.

Sunbeam 32.1
Der Plotter von CZone gibt viel Überblick per Touch-Display © Kerstin Zillmer

Es sieht im Vergleich zu anderen Materialien sehr holzig aus. Im Innenraum sollen in Zukunft einige Teile aus Flachsfaser gebaut werden und hier Glasfaser ersetzen. Bimini und Sprayhood sind zu zu einem Viertel aus recycleten Garnen gefertigt. Optional können für die Polster Textilien gewählt werden, die „Cradle to Cradle“ zertifiziert sind.

Technische Daten

Länge über alles9.98 m
Breite über alles2.98 m
Verdrängung4.150 kg
MotorVolvo Penta D1-20, 18 PS
ElektromotorAquamot 8 KW
Tank60 l Diesel
Segelfläche am Wind max.60 qm
Tiefgang1.30 - 1.80 je nach Kielversion
Stehhöhe Salon1.86 m
Grundpreis213.010 Euro brutto
Preis wie gesegelt299.000 Euro brutto
Weitere Daten

Andreas Schöchl hat auch die Kommunikation der Werft neu entwickelt. In mehreren Youtube-Vlogs hat Sunbeam Yachts die neue Sunbeam 32.1 schon früh vorgestellt und erklärt. Und das sehr erfolgreich. Bereits 34 Boote sind bestellt, dieses Jahr werden davon noch sieben gebaut. Das ist ein sensationeller Schnitt für einen optisch wie funktional revolutionären Segler im Markt. Aber wie Gerald Kiska sagt: Es gibt nichts Schlimmeres, als eine Viertelmillion auszugeben und keiner merkt’s. Das wird mit der Sunbeam 32.1 sicher nicht passieren.

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