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Grand Soleil 42 lc Grand Soleil 42 LC © Werft
Premiere Grand Soleil 42 LC

Pronto! Premiere für den Long-Cruiser

Die Grand Soleil 42 LC rundet die Fahrtenyachtserie der italienischen Werft Cantiere del Pardo nach unten ab.

Michael Krieg
von in
4 Minuten
Grand Soleil 42 LC

Grand Soleil 42 LC

Grand Soleil wird unter Freunden schneller Fahrtenyachten oft auch mit italienischen Sportwagen verglichen – schick im Aussehen und leistungsstark auf dem Wasser. Nach der Grand Soleil 52 LC und Grand Soleil 46 LC hatte nun die Grand Soleil 42 LC auf dem Yachtfestival in Cannes ihre Weltpremiere.

Die Boote des Cantiere del Pardo gelten als gelungene Kombination aus großem Innenraumvolumen, komfortablem Interieur und durchdachtem Deckslayout. Der Blick auf die neue 42er lässt die Frage aufkommen: Worum ging es der Werft bei der Grand Soleil 42 LC, die den größeren Schwestermodellen auf den ersten Blick sehr ähnelt? Um Performance, Komfort oder Langstreckentauglichkeit? Die Antwort: um alles.

Alle Leinen werden verdeckt nach achtern geführt und können über die – als Extra auch elektrischen – Wischen vom Steuerstand aus bedient werden. In Kombination mit der Selbstwendefock, die mit einem unter Deck platzierten Furl-System ausgestattet ist, lässt sich die Yacht also auch solo bequem bedienen.

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Grand Soleil 42 LC

Langweilen wird sich der Rest der Crew der Fahrtenyacht jedoch nicht. Der integrierte Kohlefaser-Bugspriet ist Anschlagpunkt für eine üppige Segelgarderobe – von Code-Zero- bis zum Gennaker-Segel, die über das zweite Winschenpaar vor dem Steuerstand laufen. Damit werden halbe und raume Kurse zum Vergnügen, und das – hier passt die Formulierung – für die ganze Familie.

Wenig Platz bei den Winschen

Ein Nachteil dieser modernen Decksaufteilung ist der eingeschränkte Platz bei den Winschen. Das kann sich vor allem bei Regatten mit größerer Crew negativ auswirken. Aber regattatauglich ist die 42-Füßerin in jedem Fall.

Grand Soleil 42 LC

Grand Soleil 42 LC

Am Ende des Tages können die zusätzlichen Segel komfortabel in der separierten Segellast verstaut werden. Zwei Bänke bieten hinter den Steuerrädern im Standard zusätzlichen Stauraum und schließen das Heck beidseitig ein wenig ab. Sie bieten dem Rudergänger zusätzliche Sitzplätze. Die Heckplattform mit integriertem, wasserdichten Fach für eine Rettungsinsel und einer Schwimmleiter lässt sich hydraulisch bedienen.

Die neue Grand Soleil 42 LC wird – wie die größere, optisch ähnliche 52er – in der üblichen Long-Cruise-Version mit Kohlefaser-Targabügel für die Großschot und die Selbstwendefock angeboten. Als Komfort-Extra bietet die Werft ein praktisches Rollreff für das Großsegel mit vertikalen Segellatten. Der Bügel dient als feste, nicht abbaubare Basis für Bimini und Sprayhood. Geboten wird von Grand Soleil aber auch etwas für Regattasegler: die Sportversion.

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