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Screenshot Windfinder App © Screenshot Windfinder App
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Mehr Windfinder

Großes Update beim Klassiker unter den Wetter-Apps

von in
2 Minuten

Windfinder gehört zu den Anbietern mit der längsten Historie, was das Thema Wind und Wetter für Wassersportler betrifft. Das Team von Oliver König aus Kiel kann auf fast 20 Jahre Erfahrung zurückschauen: Bereits im Jahr 1999 startete König, damals noch per SMS, seinen Wetterdienst für mobile Geräte.

Inzwischen ist Windfinder einer der Platzhirsche, und die App fehlt wahrscheinlich nur auf den wenigsten Smartphones von Wassersportlern. Für die, die sie nicht kennen und die anderen, die eifrig die bisher aktuelle Version nutzen, stellen wir hier das Update vor.

Das neueste Feature im Windfinder ist die interaktive Karte, auf der man sich die Entwicklung von Wind und Temperaturen als Film anschauen kann. Vielleicht erinnert ihr euch an die Vorstellung der App Windy, die diese Features auch eingebaut hat. Es könnte sein, dass sich die Macher des Windfinders haben davon inspirieren lassend.

Mir persönlich gefällt die Umsetzung in der Windfinder-App deutlich besser, da ich hier mit einem Klick auf den Play-Knopf sehr schnell erkennen kann, wie Windrichtung und -intensität sich verändern werden. Geplant für den Windfinder ist, die Karte mit zusätzlichen Funktionen auszustatten: Neben Temperatur und Wind, so jetzt implementiert, sind zudem die Anzeige von Niederschlag, Wellen und Wassertemperatur geplant. Damit gewinnt die App deutlich an Nutzwert. Für mich persönlich wird auf dem Wasser die Ansicht mit der interaktiven Wetterkarte sicherlich eine der Hauptansichten werden.

Windfinder-Update
Windfinder-Update© Screenshot Windfinder App
Windfinder-Update

Sehr schick ist auch die Kartenansicht mit allen Spots. Über eine Landkarte kann ich mich per Klick direkt in die Daten eines Spots begeben, ohne dass ich lange über den Namen des Orts nachdenken muss. Motto: Wie hieß doch gleich die Insel neben Wangerooge? Ach ja: Spiekeroog.

Mit einem Klick präsentiert sich die für Windfinder typische Ansicht aller Daten in Tabellenform, so wie sie von den Marktbegleitern adaptiert wurde. Von hier aus lande ich dann über den Tab „Karte“ wieder in der interaktiven Ansicht für genau den ausgewählten Punkt auf der Landkarte.

Ein schön durchdachtes Konzept. Ich bin sehr gespannt, mit welchen Neuerungen uns das Team von Windfinder noch überraschen wird.

Wir haben die Pro-Version von Windfinder betrachtet, die für 3,49 € in Apples App Store respektive für 2,99 € für Android erhältlich ist.

3 Kommentare

Contester /

Hallo Thomas,
Deine Angabe, Windy würde lediglich den Wind in der Grafik darstellen, ist falsch. In der grafischen Darstellung können bei Windy neben Wind noch Wolken, Temperatur, Regen & Schnee, Wellen und Luftdruck aufgerufen werden. Der Wellenmodus läuft bei mir derzeit nicht. Windfinder hat in der kostenpflichtigen pro-Version gegenüber der kostenlosen Windy-Version immerhin aufgeholt. Wer welche App vorzieht, ist sicher geschmacksabhängig. Windy soll eine flächenmäßig etwas besser aufgelöste Prognosenversion verwenden. Mir sind in der Praxis kaum mal signifikante Unterschiede aufgefallen.

Antwort

Hallo Contester,
Du hast Recht… das habe ich bei Windy tatsächlich übersehen (war wohl nicht intuitiv genug für mich 🙂 ). Von daher danke für den Hinweis.
Welche App man nun nutzt ist wirklich reine Geschmackssache. Und in der Praxis hört der tatsächliche Wind oft trotzdem nicht auf die unterschiedlichen Prognosen.

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