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Neuheit

Sonne an USB – Neues Solarmodul

Das Solarpanel Phaesun Trek King 2×6 im Test

Stephan Boden
von in
2 Minuten | 4 Kommentare

Handys, Tablets, USB-Akkus, Kameras etc. – eine Vielzahl an Geräten an Bord braucht Strom. Auf kleinen Booten, Jollen, Schlauchis und Co. ist die Stromversorgung jedoch oft problematisch, genau wie beim Landgang, wenn die Kamera ihren Dienst verweigert. Abhilfe schaffen Solarpanels, die mit USB-Ausgängen ausgestattet sind und genug Strom liefern, selbst bei bedecktem Himmel.

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Sonne an USB: Phaesun Trek King 2x6 © floatmagazin

Das Phaesun Trek King 2×6 ist ideal für den Bordgebrauch und alle Outdoor-Aktivitäten. Das zweiteilige (2×6 Watt), monokristalline Panel ist faltbar, leicht und flexibel einsetzbar. Ein USB-Anschluss gibt die Sonnenenergie an das Gerät ab, ein Magnetverschluss sichert das zusammengefaltete Modul.

Im Test kann das kleine Panel überzeugen. Selbst bei bedecktem Himmel liefert es meist so viel Strom, dass die Laufzeit des Tablets oder Smartphones mit der Navigations-App deutlich verlängert wird. Scheint die Sonne, strömen in unserem Test bis zu 1410 mA durch das Kabel. Mit optimiertem Winkel und Sonnenstand sollen über den 5,5V Ausgang bis zu 2000 mA Ladeleistung möglich sein. Auf dem von uns im Test benutzten Smartphone (Sony Xperia XZ) lief im Hintergrund eine Navi-App mit GPS, WLAN eingeschaltet und das Display war auf die höchste Helligkeitsstufe eingestellt, dazu noch eine Mess-App, die den Ladestrom erfasst. Ergebnis: Bei Sonne kam um 10 Uhr mehr Strom rein, als verbraucht wurde, bei Wolken entlud sich das Handy nicht. Wir haben das Panel in Berlin-Prenzlauer Berg getestet. Auf See ist die Spitzenleistung entsprechend höher.

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Messung bei Sonne, 10 Uhr © floatmagazin

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Messung bei Wolken, 10 Uhr © floatmagazin

Praktische Produktausstattung

Das Panel besticht durch sehr smarte Lösungen:

1. Auf der Rückseite befindet sich eine Netztasche, in der ein Smartphone während des Ladevorganges sicher und ohne Kabelsalat verstaut werden kann.

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Smartphonetasche inklusiv © floatmagazin

2. Am USB Ausgang zeigt eine blaue LED Leuchte an, ob genug Sonnenlicht empfangen wird, um Ladestrom zu liefern. Leuchtet die LED, kann man seine Geräte anschließen und laden.

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Bereitschafts-LED © floatmagazin

3. Vier Metallösen an den Ecken ermöglichen, das Panel beispielsweise mit Gummistropps auf dem Kajütdach oder im Cockpit zu befestigen.

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Vier Ecken, vier Ösen © floatmagazin

Unser Tipp: Auch wenn es nichts zu laden gibt, kann man ein USB-Akku Pack an das Solarpanel schließen, um den Sonnenstrom auch für die Nacht oder Regentage zu speichern. Bei einem Outdoortest konnten wir einen 6000 mAh – USB Akkupack bei heiter bis wolkigem Himmel in 5 Stunden komplett voll machen.

Bezogen werden kann das praktische Panel für 79,99 Euro über A.W. Niemeyer: Link zum Produkt im Shop

Abmessung entfaltet:290 x 325 x 5 mm
Abmessung gefaltet:290 x 160 x 10 mm
Gewicht:500 Gramm
Leistung12 Watt
Nennstrom2A
Nennspannung5,5 Volt

4 Kommentare

Stefanie Loges /

Wie bitteschön soll eine App den Ladestrom erfassen können? Das ist schlicht nicht möglich, da weder ein Android- noch ein iPhone-Smartphone über entsprechende Hardware verfügt.

Antwort
Stephan Boden /

Hallo Stefanie,

die App kann natürlich messen, wie viel Ladestrom am Smartphone eingeht.

Antwort
Stephan Boden /

Hallo Marc.

Die App heisst „Ampere“. Du findest sie im Google Play Store.

Antwort

Interessantes Teil. Genau so was brauche ich auf meiner Hansajolle. Noch eine Frage: mit welcher Software haben Sie die Eingangsleistung gemessen?

Antwort

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