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Weihnachtsgeschenk für Bootfahrer © Ben White, unsplash
WEIHNACHTEN

Verbotene Gaben, Teil 2

Was Männer ihren Skipperinnen besser nicht unter den Baum legen sollten.

float Redaktion
von in
1 Minuten | 2 Kommentare

Kennen Sie die Fendermaus? Das ist die Frau an Bord, die im Hafen immer Schuld am missglückten Anlegemanöver des Skippers hat. Wir alle wissen natürlich, dass Frauen an Bord mehr können als Fender anhängen. Und dass sie keine Mäuse sind, ist eh klar. Schenken Sie Ihrer Liebsten also zu Weihnachten keinesfalls Fendersocken. Erst recht keine mit Leopardenmuster, die letztens auf einer Messe zu sehen waren.

Vermeiden Sie Bordgeschirr als Weihnachtsgeschenk. Frauen wollen nicht unter Deck hocken und in wackeligen Pantrys kochen, während manch anderer mit einem Kaltgetränk am Steuer in der Sonne sitzt und sich frischen Wind um die Nase wehen lässt. Frauen wollen auch keine Gläser geschenkt bekommen, in denen sie Orangensaft oder Weißwein kredenzen wie in den Werbebildern. Sie möchten viel lieber selber entspannen und am Steuer sitzen.

Frauen sollten jetzt Bootsführerscheine machen. Fahrtrainings werden überall angeboten. Eine gute Sache, oder? Schenken Sie Ihrer Partnerin trotzdem keinen Gutschein fürs Fahrtraining. Welche Frau möchte schon zum Jagen getragen werden? Bieten Sie ihr lieber das Boot zur freien Benutzung an. Wo sie den entsprechenden Führerschein macht, wird sie sowieso selbst entscheiden wollen. Vielleicht hat sie ja auch eine Freundin, die als Bootsfrau mit an Bord kommt. Am liebsten lernen Frauen Bootfahren und Segeln mit anderen Frauen. Das ist oft entspannter als mit ängstlichen Gemütern, die ständig ins Steuer greifen, weil sie nicht loslassen können.

Erfreuen Sie ihre Liebste statt dessen mit Badeshorts, gerne mit flotten Mustern. Das gefällt der Skipperin, wenn sie am Steuer sitzt und Sie sich nächsten Sommer auf dem Vorschiff sonnen.

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© Kerstin Zillmer Bootstesterin auf Ganz Ovation 7.6

2 Kommentare

Also ich finde den Tip, der Partnerin das eigene Boot zur Übungsstunde anzubieten gut. Leider haben viele Sorge wegen Schrammen und eventueller Aufmerksamkeit im Hafen.
Frauen wollen sicher nicht zum Jagen getragen werden, aber sie hätten gern jemanden der ihnen kurz erklärt wie man die Flinte anlegt, und was man beim zweiten Schuss besser machen kann. Und da ist nun mal eher eine Frau geeignet die selbst trifft.
Wenn es ums erlernen von Skills geht, würde dem Skipper gut eine Partnerin stehen, die jederzeit in der Lage ist das Boot gleichwertig zu führen, die Spaß auf dem Wasser hat und sich sicher fühlt. Dann unterstützt sie sicher auch das gemeinsame Hobby und ist nicht ur tolerant dabei.
Wie viele Männer suchen eine Partnerin die gern und gut segelt, aber wie viele Männer unterstützen ihre Damen beim trainieren?
Und bitte die Badeshorts nicht zu knapp meine Herren …

Antwort

Was für merkwürdige Tipps. Ich habe den Artikel jetzt mehrmals gelesen und finde einfach den Part nicht, in dem geschrieben steht, dass Skipperin und Skipper miteinander nur schweigen.
Wenn Skipper seiner Skipperin übers Jahr zugehört hat, gesehen hat welche Artikel sie intensiver gelesen, bei welchem Messestand der Boot, Hanseboot oder sonstigen Boitsmesse sie am längsten verweilt hat, der weiß was sie sich wünscht.
Und bestimmt keinen aufblasbaren Stegsessel mit integrierter Popcornmaschine und Getränkehalter fürs Hafenkino.
Sollte mein Mann mir zu Weihnachten Fendersocken schenken würde ich mich freuen……..naturlich die Socken für meine Füße, mit Fendern drauf.
Und ein Hafenmanövert- oder Skipperinnentraining? Immer her damit, mehr Zeit auf dem Wasser. Und lernen kann man nie genug.
Schade, dass ihr hier solche Klischees bedient. Auch bereits im Artikel über die Geschenke für Männer.
Übrigens: wir segeln überall, mein Mann binnen, einhand. Ich bevorzugt weit draußen, mit netter Crew.

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