Michael Krieg
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In der flotten float-Crew bin ich wahrscheinlich der älteste Mitarbeiter. Aber solange ich noch ohne fremde Hilfe auf die von mir zu testenden Schiffe komme, werde ich mich weiter dieser interessanten Aufgabe widmen. Ansonsten ist da noch mein Faible für die Segelhistorie: vor allem alles, was mit der inzwischen weit über 100-jährigen Entwicklung des Jollensports in Deutschland zu tun hat.

Ursprünglich sollte ich Ruderer werden, der körperlichen Ertüchtigung und Kräftigung zuliebe. „Das Kind ist dünn, hat spindeldürre Arme und kein Kreuz“ höre ich heute noch meine Mutter sagen, als man mich auf ein Internat schickte. Aber zwei Jahre immer nur mit dem Rücken in Fahrtrichtung zu blicken ließen mich „umsteigen“. Zunächst an gleicher Stätte auf Piraten, später auf klassische und moderne H-Jollen mit 30-jähriger Tätigkeit in der Klassenvereinigung. Außerdem war ich immer wieder auf kleineren Yachten hauptsächlich auf der Ostsee unterwegs.

2006 stieß ich zur heutigen Redaktions-Crew und bin als freier Mitarbeiter 2016 mitgegangen, als float ins Leben gerufen wurde.