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Am dicken Ende der Kielbombe steht der Neue: Nicolas Lunven © Yann Riou / polaRYSE
The Ocean Race

Der Vierte im Team Malizia

Die Malizia – Seaexplorer ist im Wasser und die Crew in trockenen Tüchern. Nicolas Lunven kommt als vierter Segler dazu.

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Die Stelle für den vierten Segler auf Boris Herrmanns Malizia – Seaexplorer war bis jetzt vakant. Aber wer in den letzten Monaten auf der Werft Mäuschen spielen konnte, dem hätte es geschwant. Der französische Segler Nicolas Lunven hat sich in der letzten Bauphase mit Rat und Tat eingebracht.

Unübersehbar wurde seine Teamzugehörigkeit, als die Malizia – Seaexplorer über dem Wasser des Hafens von Lorient schwebte. Auf der Kielbombe standen Rosalin Kuiper, Boris Herrmann, Will Harris und Nicolas Lunven.

Nicolas Lunven
Hochkaräter auf jedem Offshore-Kurs: Nicolas Lunven © Ricardo Pinto / Team Malizia

Der 39-jährige Bretone ist ein professioneller Offshore-Segler, den man sich gerne an Bord holt. Auch das Offshore Team Germany ließ sich 2019 von ihm unterstützen. Boris Herrmann und Nicolas kennen sich seit Jahren. Neben seiner Segelbiographie empfiehlt ihn die Medaillensammlung als Teampartner.

Mehrfacher Sieger

2017 gewann er die Solitaire du Figaro, die Solo Maître Coq und die Tour de Bretagne, woraufhin er zum Champion des französischen Offshore Racings gekürt wurde. Bei The Ocean Race war er bereits zwei Mal – 2014 und 2017 – dabei.

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Damit komplettiert sich die Vierer-Crew (plus dem Onboard-Reporter Antoine Auriol) für The Ocean Race 2023. Nur mit Co-Skipper Will Harris ist Boris Herrmann bereits auf dem Wasser gewesen. Aber sportlich wird zusammenwachsen, was sich menschlich versteht.

Nicolas Lunven freut sich: „Boris ist ein sehr umgänglicher Mensch. Wir sind uns über den Weg gelaufen und haben uns immer auf sehr nette Weise ausgetauscht. Ich kann es kaum erwarten und bin begeistert, dass wir gemeinsam am The Ocean Race teilnehmen werden.“

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