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Corona war für Fahrtensegler Anfang März kein Thema: Ansteuerung auf Madeira © Ole Sal
Lockdown auf See

Gestrandet auf Madeira

Eigentlich sollte es nur ein Überführungstörn nach Madeira sein. Dann kam Corona und damit die Entdeckung der Langsamkeit.

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Las Gallettas auf Teneriffa, das Schaltjahr schaltet auf den 29. Februar: Die Crew für unsere 50-Fuß-Yacht trifft aus verschiedenen Richtungen ein. Am nächsten Tag soll es losgehen: Richtung La Palma und dann weiter nach Madeira. Eine „ganz normale“ Überführung steht auf dem Törnplan. Doch dann kommt alles anders.

Neben dem Skipper und mir als Co-Skipper und Dokumentarist sind vier Gäste an Bord. Veranschlagt sind fünf bis sechs Tage, mit Wind fast genau von vorne (Nord) und Aussicht auf leichte Drehung nach Osten. Das Corona-Virus hat uns bislang nicht direkt betroffen. Außer, das vier Tage zuvor ein Hotel im Süden unser Startinsel Teneriffa geschlossen worden war.

Fahrtensegler Lockdown Madeira Covid-19
Da war alles noch entspannt: Überführungstörn von Teneriffa nach Madeira © Ole Sal

Mit Speed von Teneriffa nach Madeira

Nach einer ruhigen Nacht vor Anker in der Bucht von Playa San Juan geht es los. Kaum aus dem Schutz des Vulkans Teide heraus, erwarten uns 4 bis 5 Beaufort quasi direkt aus Richtung Madeira, auffrischend auf 6 Beaufort. Trotz stark gereffter Segel läuft das Boot schnittig und schnell am Wind. Nach einem langen Schlag Richtung La Palma wenden wir auf den Steuerbordbug, Kurs Ost-Nord-Ost.

Schneller als erwartet erreichen wir das Madeira-Archipel bereits nach drei Tagen. Der Wind hatte, wie von den Meteorologen prognostiziert, nach Osten gedreht. So erreichen wir in nahezu vier langen Schlägen unser Ziel Madeira.

Fahrtensegler Covid-19
Ein schneller Törn... © Ole Sal
Lockdown Madeira
...mit der Navigations-App Boating HD © Ole Sal

Erster Hafen ist Machico östlich von Funchal. Zu klein für eine 50-Fuß-Yacht. Also entweder Ankern oder weiter gen Osten. Letztlich legen wir in der Marina Quinta do Lorde an, einem 4-Sterne-Resort mit Hotel, Apartments und Häusern – und eben auch einer modernen, recht großen Marina. Schön sieht es dort aus. Hübsch, fast kitschig. Allerdings… „Wo sind die Menschen?“ fragen wir uns schon beim Einlaufen.

Die Anlage wirkt wie ausgestorben, als wir am frühen Abend am Schwimmsteg festmachen. Nun ja, es ist nicht gerade Hochsaison – die ist auf Madeira von April bis November. Anders als in der Karibik, wo in wenigen Wochen die Hurrikan-Saison beginnt. Immerhin, im Restaurant der Marina werden wir fündig: Dort sitzen einige vereinzelte Gestalten.

Lockdown Madeira
Die Marina Quinta do Lorde im äußersten Süden vorm Lockdown © Ole Sal

Die Keule am Freitag, den Dreizehnten

Dann kommt Freitag, der 13. März. Wir stechen wieder in See, wollen das Revier kennenlernen und erkunden. Immer noch ist alles ruhig in Sachen Covid-19. Wir verfolgen die Weltlage interessiert, aber nur am Rande. Unser Ziel heute ist Porto Santo – wind- und wettertechnisch nicht die leichteste Destination beim vorherrschenden Nordostwind. Doch wir schaffen es und machen nach acht Stunden in der einzigen richtigen Marina der kleinen Insel fest.

Obwohl wir nicht abergläubisch sind, beschleicht uns ein ungutes Gefühl, als wir die neuesten Nachrichten hören. Die Keule trifft uns kurz danach. Wir dürfen nicht, wie für den nächsten Tag geplant, zurück nach Quinta do Lorde. Corona-Alarm nun auch auf Madeira! Alle Häfen sind ab sofort geschlossen! Wir dürfen zwar auslaufen, aber nirgendwo wieder rein. Alle, wirklich alle Häfen des Archipels verbieten das Einlaufen neuer Schiffe und Fahrtenyachten.

Kreuzfahrtschiff-Gäste überrennen Funchal vorm Lockdown

Wir ahnen, dass die Adhoc-Entscheidung der Regierung wohl vor allem auf Kreuzfahrtschiffe gemünzt ist. Die Kreuzfahrer hatten kurz zuvor noch den Hafen und die Hauptstadt Funchal mit Tausenden von Gästen geflutet. Denn nachdem die Kanarischen Inseln wegen der Corona-Gefahr bereits seit Tagen tabu waren, wurden sie alle nach Funchal umgeleitet. Zwei, teilweise drei große Cruiser lagen jetzt jeden Tag im Hafen.

Fahrtensegler Lockdown Madeira Covid-19
Kreuzfahrtschiff in Funchal auf Madeira © Colin Watts

Doch irgendwie scheint man in der Eile eine sinnvolle Regelung für Yachten und Marinas auf Madeira vergessen zu haben. Wir sind hier mitten im Atlantik, im Umkreis von 500 Seemeilen gibt es keine Möglichkeit, einen anderen Hafen anzulaufen. Die rund 250 Seemeilen entfernten Kanaren sind komplett gesperrt, und die gesamte europäische Atlantikküste offenbar ebenfalls.

Kein sicherer Hafen auf Madeira?

Dass es zumindest einen sicheren Hafen für Fahrtensegler auf dem Archipel gibt, der offen bleibt für ankommende Yachten – zum Anlegen, Proviantieren, Bunkern und für medizinische Hilfe – diese Hoffnung bestätigt sich nicht. Nicht einmal unter Quarantäne.

Das große Problem: Außer drei, vier für private Yachten geeigneten Häfen und Marinas auf der Südseite der Insel und dem Hafen auf Porto Santo gibt es nur wenige Ankerbuchten auf dem Archipel. Und sie scheinen, nach unseren ersten Erkundungstouren, fast alle relativ unsicher, wenn nicht sogar gefährlich zu sein. Auch die im späten Winter häufig auftretenden extremen Windstärke- und Windrichtungswechsel – bis 180 Grad, teilweise innerhalb von Minuten – haben es in sich.

Fahrtensegler Lockdown Madeira Covid-19
Kein sicherer Hafen im Umkreis von 500 Seemeilen? © Wikimedia CC BY SA 3.0

Nach einigen Telefonaten zwischen den beiden Marinas und mit der für die Grenzsicherung zuständigen Nationalpolizei GNR (Guardia Nacional Republicana) bekommen wir eine Erlaubnis zum Einlaufen für Quinta do Lorde – ausnahmsweise, für den Folgetag. Aber leider nur telefonisch.

Die Corona-Keule

„STOP! NO ENTRY! MARINA IS CLOSED!“ schallt es uns aus einem Dinghi entgegen, als wir – wie tags zuvor genehmigt – in den Hafen von Quinta do Lorde einlaufen wollen. Alle Leinen und Fender sind klar zum Anlegen, doch ein engagierter Marinheiro versucht, mit seinem Schlauchboot die Hafeneinfahrt zu blockieren und uns vom Einlaufen abzuhalten. Er ruft, wild gestikulierend mit wedelnden Armen, und bedeutet uns zu aufzustoppen oder umzudrehen.

Wir hatten das schon befürchtet und sind vorbereitet. Das Dinghi hat keine Chance gegen unsere 50 Fuß. Wir lassen das Boot steuerbords liegen, legen blitzschnell am ersten erreichbaren Schwimmsteg an und machen fest. Der Marinheiro, der uns vom Vortag kennt, ist außer sich. Er habe seine Anweisungen – die Polizei, seine Chefs – und überhaupt. Was soll er denn nun machen? Wir bitten um Klärung durch die Staatsgewalt.

Fahrtensegler Lockdown Madeira Covid-19
Die Angst vor Covid-19 macht Fahrtensegler unerwünscht © Martin Sanchez

Zwei Beamte kommen mit Mundschutz und Schutzhandschuhen auf den Steg. Es ist das erste Mal, dass wir so etwas auf Madeira erleben. Aus drei Metern Entfernung werden wir befragt.

Nach einigem Hin und Her lässt man uns wissen, dass wir bis zur Klärung erst einmal liegenbleiben können, aber an Bord bleiben müssen. Es gibt Schlimmeres.

Wir dürfen bleiben, aber nicht an Land

Die Nationalpolizei GNR ist angesichts der neuen, offenbar völlig unerwarteten Situation ohne Plan. Nicht nur im Hafen, sondern auch am Flughafen. Nach mehrstündigen „Verhandlungen“ mit der Marina und der Polizei bekommen wir schließlich eine Ausnahmeerlaubnis. So können wir also nach unserem schnellen Ritt vor dem Wind von Porto Santo nach Madeira nun doch legal weiter am Schwimmsteg in Quinta do Lorde liegenbleiben.

Unser Schiff ist vermutlich das letzte, die hier noch einlaufen konnte und so einen sicheren Liegeplatz auf Madeira erhalten hat. Spät abends besucht uns ein Polizei-Oberer persönlich und erklärt, dass wir uns wieder frei bewegen dürfen – nach sechs Stunden in Quarantäne an Bord.

Möglich war das nur, weil wir nachweisen konnten, dass wir für mehr als zwei Wochen ordnungsgemäß auf dem Archipel einklariert waren. Und erst am Vortag von Quinta do Lorde aus nach Porto Santo gestartet waren.

No entry, stay at home! Auf See?

NO ENTRY, das ist seit 14. März 2020 die Auskunft auf wohl alle Anfragen von Fahrtenseglern bei Marinas auf Madeira. Wo also Proviantieren, Bunkern und notfalls medizinische Hilfe bekommen, wenn man von den Kanaren kommt oder von den Azoren? Wenn es Notfälle an Bord oder technische Defekte gibt? Das scheint bis heute ungeklärt.

Lockdown Madeira
Keine Einfahrt nach Funchal mehr für Fremde © Ole Sal

Diverse Anfragen bei Marinas und Behörden dazu blieben bis heute unbeantwortet. Ob Marinas – wie Quinta do Lorde, Funchal und Calheta – oder die Hafen- und Touristikbehörden: Niemand weiß etwas zu Ausnahmeregelungen oder von einem „Safe Haven“, einem sicheren Hafen.

Von der deutschen Botschaft in Lissabon gibt es Informationen zur allgemeinen Situation und den Regeln während des augenblicklichen Ausnahmezustands in deutscher Sprache. Formell und wohl auch real gilt weiterhin ein absolutes Einlaufverbot in allen Häfen des Archipels.

Gestrandet auf Madeira

Wir sitzen fest – der Einhandsegler Heiner mit seinem 9,50 Meter kurzen Boot auf Porto Santo genauso wie der Eigner des 80 Fuß langen Mega-Katamarans im Hafen von Quinta do Lorde. Ich gehe planmäßig von Bord, um mir eine Rückreise nach Berlin organisieren zu können.

Fahrtensegler Lockdown Madeira Covid-19
Wohl den Atlantikseglern, die jetzt sicher im Hafen sind © Ole Sal

Nur… seit dem Beginn der Coronakrise gibt es kaum noch Flüge zu buchen. Seit Mitte März kann man, wenn überhaupt, nur zu Mondpreisen nach Hause fliegen: für 1.600 Euro, mit 36 Stunden Reisedauer und dreimal umsteigen statt direkt für 300 Euro.

Christian und Frauke, ein Segler-Ehepaar aus Spiekeroog, erwischen den allerletzten BinterAir-Flug von Porto Santo nach Madeira und dann ihren eigentlichen Flug direkt nach Deutschland. Ihr Schiff müssen sie in Porto Santo liegen lassen. Ein Freund kümmert sich jetzt darum. Die Weiterfahrt auf die Kanaren ist auf unbestimmte Zeit verschoben.

Dann erreicht Cristiano Ronaldo seine Heimatinsel

Karl aus unserer Crew erreicht gerade noch seinen Flug mit TAP nach Lissabon. Nach einer Nacht auf dem Flughafen und dem Anschlussflug nach Deutschland kommt er, nach mehr als 24 Stunden, gesund zu Hause in Wiesbaden an.

Cristiano Ronaldo, der Namensgeber des Flughafens von Funchal, erreicht seine Heimatinsel unter großer Medienaufmerksamkeit nur wenig später. Dann werden selbst die absurd teuren internationalen Verbindungen ersatzlos gestrichen. Bis zum 4. Mai 2020 fliegt nur TAP Portugal einmal die Woche von Lissabon nach Funchal.

Airport Funchal Madeira
Der Flughafen von Funchal im Lockdown-Modus © Ole Sal

Theo aus Frankreich ist Skipper einer Ausbildungsyacht aus La Rochelle, das Schiff liegt in Porto Santo. Seine letzte Crew kann gerade noch ausfliegen, die neuen Mitsegler aber nicht mehr auf Madeira landen. Theo und die Eigner in Frankreich entschieden ohne langes Zögern: Er und zwei verbliebene Crewmitglieder wollen direkt nach La Rochelle aufbrechen. 15 bis 25 Tage auf See liegen vor ihnen.

Kaum ein besserer Ort zum Festsitzen

Ich will eigentlich nach Berlin zurück, aber nur mit einem Direktflug von Funchal nach Berlin. Nur… den gibt es nicht mehr, weder von den Fluggesellschaften selbst noch vom Auswärtigen Amt, das die Rückholung von – Stand heute – 187.000 Menschen aus anderen Teilen der Welt organisiert hat. Doch Madeira ist eben nur ein kleines Eiland mitten im Atlantischen Ozean mit rund 250.000 Einwohnern, und wir sind in der Nebensaison.

„Wo noch Möglichkeiten zur Rückreise mit eigenen Mitteln bestehen, sollten diese genutzt werden“, erklärt das Pressereferat des Auswärtigen Amts auf Anfrage von float. „Wo dies nicht mehr möglich ist, bemühen sich das Auswärtige Amt und seine Auslandsvertretungen mit Hochdruck um Lösungen. Transportlösungen für Segelboote können wir dabei nicht anbieten.“

Auf meiner Erkundungstour durch die Altstadt sehe ich zwei Menschen auf dem Balkon sitzen. Deutsche Sprachfetzen dringen zu mir herunter. Ich spreche sie an. Michel Albi ist Segler. Mit seiner Partnerin macht er Landurlaub auf Madeira. Nun sitzen sie in Funchal fest und verbringen den Tag in der kurzerhand gemieteten Ferienwohnung.

Fahrtensegler Covid-19
Urlaubsbekanntschaften... © Ole Sal
Lockdown Madeira
... auf Distanz © Ole Sal

In sicherer Entfernung zueinander tauschen wir unsere Erlebnisse aus. Es dauert nicht lange, da gesellt sich ein junges Paar zu uns. Anna und Daniel aus Berlin – auch er ist begeisterter Segler – sind ebenfalls hier hängengeblieben.

Wenig später habe ich in Funchal eine für meine Zwecke perfekte und bezahlbare Unterkunft gefunden. Ich teile mir ein großes Haus mit zwei netten Menschen und habe alles, was ich brauche – einen ungestörtem Blick auf den Atlantik aus 100 Metern Höhe inklusive. Und Platz für meine Hängematte. Hier könnte ich bleiben. Und ich stelle mich tatsächlich auf vier bis zwölf Wochen auf der Insel ein.

Angst vor den Fremden, also auch vor mir

Die Menschen auf Madeira halten sich scheinbar ziemlich konsequent an das Gebot „Stay at home“, das hier überall auf Anzeigetafeln angezeigt wird. Die sonst quicklebendige Altstadt ist wie leergefegt, so gut wie alle Läden haben geschlossen. Fast niemand ist unterwegs außer einigen wenigen Joggern, Hundebesitzern und Einkaufenden. Supermärkte und Apotheken haben geöffnet, ebenso Tankstellen und einige Elektronik-Geschäfte und Baumärkte. Die Busse fahren nun jeden Tag nach Sonntagsfahrplan.

Fahrtensegler Lockdown Madeira Covid-19
Improvisierter Reporter-Arbeitsplatz © Ole Sal

Die meisten Einheimischen sind ruhig und wirken gefasst. Die Angst in ihren Augen glaube ich durchaus zu erkennen. Auch die Angst vor Ausländern, denn die haben wohl das Corona-Virus eingeschleppt. Fremden geht man lieber in einem großen Bogen aus dem Weg, und somit auch mir. Mein Vermieter schaut alle paar Tage mal rein: Wir halten Abstand, aber ansonsten verhalten wir uns ganz normal.

Safe Haven?

Es ist schwer zu sagen, welche Schiffe jetzt noch wo auf den „Glückseligen Inseln“ – also jenen Inselgruppen im Nordatlantik von den Azoren bsi zu den Kanaren – liegen, ankern oder treiben. Einige Yachten haben sich bereits auf den Weg gemacht gen Norden. Die meisten warten ab.

Auf keinen Fall sollte man jetzt überstürzt gen Europa auslaufen, so lange nicht geklärt ist, wie die Transitbestimmungen entlang der europäischen Atlantikküste und auch die Einlaufgenehmigungen für Deutschland geklärt sind. Das Wetter ist zu dieser Jahreszeit nicht unbedingt der beste Freund für diese Route. Und Nonstop von den Kanaren oder Madeira nach Deutschland könnte es vier bis sechs Wochen oder auch länger dauern.

Atlantiküberquerung
Routen für die Atlantiküberquerung © Public Domain

Aber nur, wenn alles gut geht, man genug Proviant und Diesel hat und eine geeignete Crew. Und man keine medizinischen oder technischen Zwischenfälle hat oder gar Ersatzteile benötigt. Eine Crew wird hier allerdings schwer zu finden sein. Da sind nur noch die wenigen Ausländer, die ebenfalls festsitzen – angeblich höchstens 300. Wie viele von ihnen segeln könnten und wollten, kann niemand einschätzen.

Langfahrer mit Langeweile

Ein befreundeter Skipper liegt mit seiner kleinen Yacht im Hafen auf Porto Santo. Er berichtet von seinem zunehmend enger werdendem Bewegungsspielraum. Die Fähre nach Madeira darf er seit zwei Wochen nicht mehr benutzen. Mit dem Boot auszulaufen würde bedeuten, nicht wieder in einen Hafen zurückkehren zu dürfen.

Zwei mir bekannte Crews in Quinta do Lorde durften sich zwar auf dem Gelände frei bewegen und sogar den Mietwagen zum Einkaufen nutzen. Aber damit ist es seit einigen Tagen auch vorbei. Kommuniziert wird fast nur noch telefonisch oder digital. Die meisten Crews bleiben auf ihren Booten – und langweilen sich. Oder sie arbeiten die im normalen Bordalltag nie zu schaffenden To-Do-Listen ab.

Heute ist Tag 19 der Corona-Krise auf Madeira und Tag 15 des Ausnahmezustands. Wie wird es in zwei Wochen aussehen? Und danach? Vielleicht bietet sich ja in einigen Wochen eine Mitsegelgelegenheit gen Norden.

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