Mixed-Offshore-Team James Harayda und Dee Caffari © Felix Diemer
Mixed Offshore Segeln

Mixed-Offshore-Segeln wird 2024 nicht olympisch

Das IOC hat entschieden, dass Frauen und Männer nicht gemeinsam segeln. Profiseglerin Dee Caffari sieht das als verlorene Chance.

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4 Minuten
Kitesurfing
Weltmeisterschaft im Kitesurfing, China 2016 © AKI/Alexandru Baranescu

Das IOC hat Bedenken

Max Gurgl
Max Gurgl und Lena Weiskichel segeln gemeinsam Mixed Offshore © Kassian Jürgens

Mixed Offshore zieht junge Teams an


In den letzten 18 Monaten – dem Corona-Jahr – wurde das Segeln mit Zweier-Crews immer populärer, inshore wie offshore. Denn mit den kleinen Teams konnten die Athleten sich besser auf die Corona-Einschränkungen einstellen.

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Shirley RobertsonShirley Robertson © Magenta ProjectWas die neue Klasse für die Olympischen Spiele bedeutet hätte, bringt Olympiaseglerin Shirley Robertson auf den Punkt: „Das Offshore-Segeln in Zweierteams hätte potentielle Teilnehmer auf den Plan gerufen, die sich nicht fürs Jollensegeln interessieren. Und es hätte ein langfristiges Engagement ermöglicht“, so Robertson. „Gerade gemischte Zweier-Teams bieten sich an, um Frauen und ihre Stärken zu fördern. Die Gleichberechtigung an Bord wäre durch die Disziplin auch weit über Olympia hinaus vorangebracht worden.“

Offshore-Segeln wird populär

Ian WalkerIan Walker © privatDer zweifache Olympiasieger Ian Walker ist da skeptischer. In einem kürzlichen Interview für das Seahorse Magazine warnte er, dass wir vorsichtig mit dem sein sollten, was wir uns wünschen. „Ich kann mir vorstellen, dass es in Marseille ein tolles Rennen für ein paar Glückliche geben wird, aber ich weiß nicht, wie wir zu diesem Ziel kommen.“ Walker ist Director of Racing bei der RYA und selbst ein sehr erfolgreicher Segler – zweifacher Olympiateilnehmer, Volvo-Ocean-Race-Gewinner und America’s-Cup-Skipper.

Welche Beweise braucht es noch?

Dee Caffari und James Harayda
Dee Caffari und James Harayda bilden ein Team © Felix Diemer

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