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Ein SUP-Korso in Pink wirbt für Früherkennung
GESUNDHEIT

Paddeln gegen den Krebs

Ein SUP-Korso in Pink wirbt für Früherkennung

float Redaktion
von in
2 Minuten

Boardpaddeln auf dem SUP ist schön, von Brustkrebs betroffen zu sein ist schlimm. Was das eine mit dem anderen zu tun hat, zeigt eine bemerkenswerte Aktion an diesem Wochenende auf der Alster. Am Sonntag (27. August) startet um 11.30 Uhr an der Meenkwiese in Hamburg-Eppendorf ein Paddel-Korso für bessere Heilungschancen von Brustkrebs.

Eingeladen sind alle, die sich engagieren wollen, und zwar auf dem Stand-Up-Paddleboard, mit Kanus, Tret- und Ruderbooten. Wer selbst über keinen schwimmfähigen Untersatz verfügt, kann sich vor Ort auch ein Bord ausleihen. Bei der Premiere im letzten Jahr war die Aktion ein Riesenerfolg – mit über 200 Teilnehmenden aus ganz Deutschland, darunter auch vielen vom Krebs geheilten Frauen, und erzielte damit große mediale Wirkung. Das soll dieses Jahr übertroffen werden.

Die Erkennungsfarbe des Paddel-Events ist Pink, die internationale Farbe gegen Brustkrebs. Wer nichts Entsprechendes im Schrank hat, kann am Start ein T-Shirt der Initiative Hamburg wird pink erwerben, die für die Veranstaltung verantwortlich zeichnet.

Treffpunkt ist das Bootshaus Barmeier in der Eppendorfer Landstraße 180, 20251 Hamburg. Von Eppendorf geht es über die Hamburger Kanäle auf die Außenalster und wieder zurück zum Ausgangspunkt. Rund um die Paddelfahrt soll es jede Menge Stand-Up-Paddling-Aktionen für die ganze Familie geben, dazu Musik, Essen und Getränke.

alle Bilder © Melanie Dreysse

Der Hintergrund: Rund 70.000 Frauen erkranken in Deutschland jährlich neu an Brustkrebs, etwa 18.000 Betroffene sterben jedes Jahr daran. Obwohl die Früherkennung von Brustkrebs die Heilungschancen um ein Vielfaches erhöht, nimmt beispielsweise in Hamburg nur jede zweite Frau zwischen 50 und 69 Jahren die Einladung zum kostenlosen Mammographie-Screening wahr.

Initiiert wird „Hamburg wird Pink“ durch das Mammazentrum Hamburg am Krankenhaus Jerusalem und der PR-Agentur hesse und hallermann. Die Idee stammt aus Neuseeland, wo Stand-Up-Paddler seit 2011 in Pink aufs Board steigen, um für die Früherkennung von Brustkrebs zu werben. Denn regelmäßige Untersuchungen und die Behandlung in einem spezialisierten Brustzentrum können die Heilungschancen deutlich verbessern.

Mehr als 200 gingen 2016 paddelnd aufs Wasser © Melanie Dreysse

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