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Die 170 Meter lange „Team Osprey“ legt sich in Luv der „Wilson Street“, um ihr Schutz vor den Wellen zu geben © Privat
Seenot

Rettung von der Wilson Street

Im Medicane vor Malta müssen Jennifer und Corrie Schutte ihr Boot aufgeben. Szenen einer dramatischen Rettung, Teil 2.

von
Jens Brambusch
in
10 Minuten

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Gegen 9.30 Uhr ist Corrie das erste Mal beunruhigt. Der erfahrene Skipper bemerkt, dass sich das Boot in den Wellen anders verhält als gewohnt. „Plötzlich haben sich Kreuzseen gebildet und die Wellen meterhoch aufgebaut“, sagt Corrie. Und dann ist es plötzlich ganz still. Der Wind ist weg, wie mit einem Schalter ausgeknipst. Nur die Wellen sind noch da, wirbeln die Wilson Street herum. Corrie ahnt, was kommen wird. [Teil 1 Alptraum auf der Wilson Street lesen] Sofort refft er die Segel auf Handtuchgröße, und dann fegt auch schon die erste Orkanbö über das Boot.

Kreuzseen und Wellentürme

Die Wellen haben sich binnen Minuten zu fünf Meter hohen Türmen aufgebaut, sie kommen von allen Seiten. Auf dem Wellenkamm presst der Sturm die Wilson Street auf die Seite. Im Wellental ist Windstille, die Segel schlackern. Das Boot ist kaum noch zu halten. Corrie wirft die Maschine an, um das Boot wieder unter Kontrolle zu bringen.

Doch der Tank ist fast leer. Er kämpft mit dem Kanister, um Diesel nachzufüllen. Aber der Wind zerstäubt den Diesel, ehe er den Stutzen erreicht. Das Gemisch verteilt sich überall auf dem Boot, legt einen rutschigen Film auf das Deck, hüllt Corrie und Jennifer in eine Wolke aus Gestank. Vielleicht zwei, drei Liter haben den Weg in den Tank gefunden, der Rest ist verweht. Als der Kanister fast leer ist, reißt der Sturm ihn aus Corries Hand. Die Windmesser zeigt jetzt über 50 Knoten an – Windstärke 10.

Binnen einer halben Stunde hat sich das Meer in ein Tollhaus verwandelt. Jennifer geht unter Deck und funkt gegen zehn Uhr die Seenotrettung in Malta an. Sie setzt keinen Notruf ab, eigentlich weiß sie gar nicht genau, was sie will. Vielleicht ist es nur der Instinkt, der ihr sagt, dass es gut wäre, wenn da draußen jemand weiß, wo sie sind. Als die Seenotretter die Position der Wilson Street aufgenommen haben, wollen sie wissen, wie die Lage ist. Jennifer sagt: „Wir brauchen Diesel!“ Funkstille! Nach einer kurzen Pause meldet sich die Stimme erneut. „Sicher, dass euer Problem Diesel ist?“

Gewaltige Wetterfront im Anmarsch

WetterDie gewaltige Wetterfront © Privat

Anders als Corrie und Jennifer sehen die Seenotretter auf dem Monitor, was für eine gewaltige Wetterfront auf die Wilson Street zurollt. Jennifer kann sich nicht mehr genau an den weiteren Verlauf der Gespräche erinnern, nur dass sie plötzlich in Kontakt zu zwei Frachtern ist, die zu Hilfe kommen wollen. Ihr Boot wird in den Kreuzseen hin- und hergeworfen. Unter Deck hat Jennifer Mühe, sich an der Funke zu halten. An Deck versucht Corrie, die Kontrolle über das Boot zurückzuerlangen.

Aber er kann nicht einmal sagen, woher der Wind kommt. Ist die Wilson Street in einem Wellental, sieht er nur meterhohe Wände aus Wasser um sich herum. „Wir bekommen Hilfe“, informiert Jennifer ihren Mann. Der nickt nur. Minütlich verschärft sich die Situation, werden die Böen immer heftiger und unberechenbarer.

Rettungsinsel versagt

„Ich hatte keine Ahnung, wie so eine Rettung ablaufen würde“, sagt Corrie. Also macht er die Rettungsinsel fertig, die sie vor einem Jahr gekauft haben. Doch als die Rettungsinsel ins Wasser fällt, passiert: nichts! Wie ein Hartschalenkoffer zieht die Wilson Street die weiße Schale an der 20 Meter langen Leine hinterher. Corrie versucht noch, die Rettungsinsel wieder an Bord zu hieven, aber er hat keine Chance, die Wellen sind zu stark. „So ein Mist“, denkt er. „Wenn wir jetzt absaufen, können wir die gar nicht mehr reklamieren.“ Heute lacht er über seine merkwürdigen Gedanken in der Notsituation.

ungeöffnete Rettunngsinsel
Hartschalenkoffer achteraus: Die Rettungsinsel öffnet sich nicht © Privat

Es vergeht eine knappe Stunde, bis die 170 Meter lange Team Osprey aus dem Grau auftaucht und sich in Luv der Wilson Street legt, um ihr Schutz vor den Wellen zu geben. Wenig später taucht auch das zweite Schiff auf, ein noch deutlich größeres Frachtschiff, das wiederum dem Tanker Windschatten gibt. Das Boot der Australier liegt nun fast in ruhigem Wasser. Nur der Schwell hebt und senkt das Boot regelmäßig um die vier Meter.

Mit einem lauten Knall feuert die Besatzung des Tankers eine Leine auf die Wilson Street. Doch die Leine verfängt sich im Mast. „Jetzt nur nicht ziehen“, denkt Corrie. Dann knallt es erneut. Der zweite Schuss landet im Wasser. „Wer steht denn da an der Kanone?“, sagt Jennifer zu Corrie – und lacht. Galgenhumor in einer dramatischen Situation.

Der dritte Schuss muss sitzen

Was die beiden nicht wissen: Der dritte Schuss muss sitzen. Sonst muss das Manöver abgebrochen werden. Das erzählt der Kapitän den beiden später. Auch wird das Zeitfenster für die Rettung immer kleiner. In wenigen Minuten wird der Wind auf über 80 Knoten zulegen. „Das Komische“, sagt Jennifer später, „wir hatten nie wirklich Angst. Wir waren die ganze Zeit fokussiert auf unsere Arbeit, da war gar keine Zeit für Panik.“

Sichern des Bootes
Die Rettungsleine wird an Bord der Wilson Street geschossen © Privat

Der dritte Schuss sitzt. Die Leine landet vor der Sprayhood. Corrie greift das Tauwerk, zieht und zieht. Aus der dünnen Leine wird eine dickere, dann eine noch dickere, bis er ein 25 Millimeter Monstrum an Deck zieht, steif von Salzwasser, kaum zu biegen und zu dick für die Klampen. Nur mit Mühe kann er das Seil um die Winsch legen.

Dann zieht die Besatzung des Tankers die Wilson Street an ihre Seite. Erst jetzt bemerken die Segler den enormen Schwell. Ihr Boot ratscht und schabt bei jeder Bewegung vier Meter an der Bordwand entlang. Das GFK zerreibt sich an dem roten Stahl. Corrie hört ein Krachen und Knacken, als wenn die Bordwand der Wilson Street bricht.

Eine Leiter in die Sicherheit

Wilson StreetTuchfühlung mit Tanker: GFK gegen Stahl © Privat

Und dann plötzlich schrammt das Segelboot an der Seite des Tankers entlang Richtung Heck, wo Corrie die riesige Schraube sieht, die das Wasser zum Kochen bringt. „Oh Gott, wir werden zu Hackfleisch verarbeitet“, schießt es ihm durch den Kopf. Doch dann endlich hat die Tanker-Crew die Yacht gesichert. Kurz vor dem Heck des Tankers verharrt die Yacht, eine Strickleiter fällt herab. Oben, an der Reling des Tankers, stehen gut ein Dutzend Filipinos in Overalls und mit Helmen und deuten den Seglern an, über die Leiter an Bord zu klettern. Eine Sicherheitsleine gibt es nicht.

Jennifer hat in Windeseile die wichtigsten Dokumente, Ausweise und Bootspapiere in zwei wasserdichten Rucksäcken verstaut, dazu ihren Verlobungsring, ein Handy, Geld – sowie ein Kleid und Fotos von ihren Kindern. In einen großen Müllsack hat sie zudem zwei Segeljacken gestopft. Und zwei Kaffeetassen. Warum, das weiß sie bis heute nicht. „Ich habe einfach alles eingepackt, was ich greifen konnte“, sagt sie. Als sie an Deck erscheint und Corrie eine der wasserfesten Taschen reicht, stürmt auch der noch einmal unter Deck. „Ich wollte eben auch etwas mitnehmen“, lacht Corrie. „Aber ich wusste nicht was. Also habe ich den Handkompass genommen, der in der Navigationsecke hing.“

Der schwierigste Teil der Rettung steht noch bevor. Die beiden Segler müssen irgendwie auf die Leiter kommen. Nur wie? Die Yacht geht auf und ab, donnert gegen den Tanker, dann ist sie mal wieder drei Meter entfernt. Die beiden wissen: Sie müssen auf die Leiter springen, wenn das Boot auf einem Wellenkamm ist, sonst könnte die tanzende Wilson Street sie an der Stahlwand zerdrücken. Jennifers erster Versuch scheitert. Sie rutscht an der nassen Leiter ab, prellt sich den Fuß. Kurz glaubt sie, sie hätte sich die Zehen gebrochen. Ihre Sohlen sind immer noch glitschig von dem Diesel.

Rettung
Gerettet: Die Tanker-Crew zieht Jennifer und Corrie an Bord © Privat

Der zweite Versuch klappt. Stufe für Stufe zieht sie sich empor. Corrie hechtet ihr hinterher, schützt Jennifers Beine mit seinen Armen, mit denen er die Leiter umklammert. Den Müllsack mit ihren Jacken und dem Kompass lassen sie im Cockpit. Keine Chance, ihn mit auf die Leiter zu nehmen. Auf halbem Weg hat Corrie eine Bitte. In ruhigem Ton sagt er zu Jennifer. „Könntest du etwas schneller klettern, bitte! Es ist nicht sehr gemütlich hier.“ Jennifer amüsiert sich heute: „Er hat wirklich ganz nett gefragt und bitte gesagt!“

Über 80 Knoten in Böen

Als die beiden die Reling erreicht haben, werden sie von der Crew an Deck gehievt. Sofort klettern zwei Crewmitglieder hinab, lösen die Bergungsleinen an Bord. „Sollen wir noch etwas mitbringen“, fragen sie höflich. Jennifer deutet auf den Müllbeutel im Cockpit. Dann werden die Schiffbrüchigen auf die Brücke gebeten, wo sich Jennifer als erstes für ihren Gestank entschuldigt. Die „Wilson Street“ treibt aus dem Windschatten des Tankers und wird vom Orkan mitgerissen.

Jens Brambusch
Corrie und Jennifer nach der Rettung auf der Brücke der Team Osprey © Privat

Erst jetzt realisieren die beiden, in welcher Gefahr sie geschwebt haben. Sie sehen den Wetterbericht und die Windanzeige, die mittlerweile über 80 Knoten in den Böen anzeigt: weit mehr als Windstärke zwölf. Trotzdem fragen sie sich, ob sie das Boot, ihr Zuhause, zu früh aufgegeben haben. Der Kapitän des Tankers verneint. Nur mit sehr viel Glück hätten sie den Orkan überleben können. Es ist zwölf Uhr mittags, noch vor drei Stunden saßen sie gut gelaunt beim Frühstück unter Deck.

Der Kapitän stellt den beiden die Eignerkabine zur Verfügung, lässt ihnen trockene Bekleidung bringen. Jennifer und Corrie tragen jetzt Shirts mit dem Namen des Tankers, die einzigen unbenutzten Hosen, die an Bord sind, gehören dem stattlichen Koch. Corrie und Jennifer versinken in den schwarzweiß karierten Beinkleidern. Es ist alles, was sie haben. Sie fühlen sich wie Clowns.

Zurück nach Istanbul

Nach einer warmen Dusche sollen die beiden wieder auf der Brücke erscheinen. Der General Manager der maltesischen Reederei will Kontakt zu ihnen aufnehmen. Die Team Osprey kämpft sich derweil durch den Orkan. Die Wellen überspülen das Deck, die Gischt spritzt bis zur Brücke. In den Gängen ist es kaum möglich, sich auf den Beinen zu halten. Selbst der Stahlkoloss ähnelt einer Schiffsschaukel auf dem Rummel. Der Tanker schafft in dem Sturm gerade mal 4,7 Knoten Fahrt. Normal sind 15.

Wieder auf der Brücke hat Jennifer eine Frage: „Wo fährt das Schiff eigentlich hin?“ Der Kapitän erklärt, dass sie aus Rotterdam kommen. „Unser Zielhafen ist Istanbul. In etwa sechs Tagen werden wir ankommen.“ Corrie und Jennifer schauen sich entsetzt an. Nicht schon wieder in die Türkei!

Häme auf Facebook

Am nächsten Tag, der Medicane ist langsam Richtung Griechenland abgezogen, findet Jennifer auf Facebook eine Nachricht der australischen Seenotrettung (Amsa). Das Foto zeigt die Wilson Street kurz nach der Rettung. Es ist das Bild, das ein Besatzungsmitglied um 11.43 Uhr des Vortages gemacht hat. Die Seenotrettung bedankt sich bei den maltesischen Kollegen für die Koordination der Rettungsaktion. Jennifer bricht in Tränen aus.

Wilson letztes Bild
Der Post der australischen Senotrettung © Privat

Nicht wegen der Erinnerungen an die dramatische Rettung, auch nicht aus Trauer um ihr Boot. Es sind die gehässigen Kommentare unter dem Bild. Neben vielen aufmunternden Beiträgen melden sich auch die typischen Besserwisser und Nörgler zu Wort. „Ich sehe da keine Wellen“ oder „Wenn man da nicht klarkommt, hat man auf dem Wasser auch nichts zu suchen“. Kurz überlegt Jennifer zu antworten, zu erklären, dass keine Wellen zu sehen sind, weil zwei Frachtschiffe als Wellenbrecher vor der Yacht liegen. Aber dann steckt sie das Handy weg und meidet Facebook für die nächsten Wochen.

Das Epirb löst aus

Die Fahrt nach Istanbul gleicht beinahe einer Kreuzfahrt. Die beiden werden von der Crew liebevoll versorgt, trinken morgens und nachmittags mit den Offizieren Tee, können, wann immer sie wollen, auf die Brücke. Die Reederei stellt ihnen nichts in Rechnung. Seenotrettung ist Ehrensache. Noch bevor sie Istanbul erreichen, scheint die Wilson Street untergegangen zu sein. Die Seenotrettung informiert die Tochter in Australien, dass das Epirb ausgelöst habe.

Entweder wurde das Boot von einer Welle gespült, oder aber das Boot ist gesunken. „Bei der Rettungsaktion wurde der Rumpf sehr stark beschädigt“, sagt Corrie. Er hofft sogar, dass das Boot gesunken ist und keine Gefahr für andere Schiffe darstellt. Die Seeventile zu öffnen, damit das Boot sinkt, daran hat er nicht gedacht in der Ausnahmesituation.

Gruppenfoto mit Crew
Jennifer und Corrie mit der Crew © Privat

In Istanbul werden die beiden vom australischen Konsulat in Empfang genommen, das den Papierkram regelt und anbietet, sich um einen Flug zu kümmern. „Wir würden gerne nach Malta“, sagt Corrie sofort. Was sie da sollen, weiß er auch nicht. „Es war wie ein innerer Impuls, die Reise zu beenden“, sagt er heute. Noch in Istanbul decken sich die beiden mit dem Nötigsten ein. Mehr als die Klamotten, die sie bei ihrer Rettung am Leib trugen, haben sie nicht. Und natürlich die T-Shirts mit dem Logo des Tankers. Am nächsten Tag fliegen sie nach Malta. Dort treffen sie befreundete australische Segler, mit denen sie zurück nach Sizilien segeln. War es komisch, wieder auf dem Meer zu sein? Jennifer und Corrie schauen irritiert. „Nein, wieso?“

Hersteller verspricht Schadenersatz

Mit dem Hersteller der Rettungsinsel haben sie Kontakt aufgenommen. Der kann sich nicht erklären, warum die Insel versagte. Aber in Anbetracht der Bilder hat er Schadensersatz versprochen. Auch der Wetterdienst hat reagiert. Corrie wollte eigentlich nur fragen, ob er das Abo für mehrere Monate aussetzen könne. Er bekam sein Geld zurück, da die Vorhersage ungenau gewesen sei. Die Versicherung kommt für den Verlust des Bootes auf. Auch wenn der Betrag nicht ganz dem Wert des Bootes entspricht.

Mittlerweile sind Jennifer und Corrie wieder in der Türkei. Zurück nach Australien wollen sie nicht fliegen. Vielmehr suchen sie nach einem neuen Boot, um ihre Reise fortzusetzen. Ob Malta wieder auf dem Törnplan steht, wissen sie noch nicht. Auch wenn sie guter Hoffnung sind, dass Murphy mit dem Boot untergegangen ist.

Epilog

Gut zwei Monate nach dem Vorfall vor Malta erhält Jennifer eine Nachricht über Facebook. Aus Libyen. Ein Mann erkundigt sich nach dem Wohlbefinden der Crew. Ein libyscher Fischer hätte die havarierte Wilson Street auf dem Meer gefunden und in einen Hafen geschleppt. Der Mann scheint von der Küstenwache zu sein.

Jennifer und Corrie trauen ihren Augen nicht. Auf den geschickten Fotos liegt die Wilson Street friedlich in einem Hafen, irgendwo in Libyen. Ohne Mast, Anker und Kette sind verschwunden, der Beschlag ist halb abgerissen. Die Bimini mit Solarpaneelen fehlt, ebenso alles Tauwerk und der Kartenplotter. Die Backbordreling ist in Teilen abgerissen. Der Rumpf, schreibt der Mann, sei beschädigt. Möglich, dass die Wilson Street durchgekentert ist. Oder sie dient als Ersatzteillager für libysche Seeleute.

wilson street in lybien
Auferstanden als Zombie … © Privat
Wilson Street in Libyen
... die Wilson Street irgendwo in Libyen © privat

Persönliche Wertgegenstände seien nicht mehr an Bord, heißt es in der Nachricht. Auf den Bildern, die unter Deck aufgenommen wurden, sieht alles picobello aus. Jemand muss aufgeräumt haben. Im Hintergrund eines Fotos entdeckt Jennifer sogar Putzmittel. Und sie wundert sich. Im Salon hängt ein Bild, das Jennifer in der Türkei gemalt, aber nie aufgehängt hat. Es war gut verstaut. Jemand muss es gefunden und im Salon angebracht haben. Es scheint, als würde jemand auf der Wilson Street wohnen. Murphy???

Die Versicherung jedenfalls scheint sich zu freuen. „Das ist ja großartig“, schreibt eine Mitarbeiterin, als Jennifer und Corrie sie über die Mail des Mannes aus Libyen informieren. „Und, was wollt ihr jetzt machen?“ Corrie ist geschockt. „Ich fahre definitiv nicht in ein Kriegsgebiet.“ Es scheint, als sei das letzte Kapitel der Wilson Street noch nicht geschrieben. Der Alptraum geht weiter.

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