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Einparken bei 300 m Bootslänge © Shipping TV / Youtube Einparken bei 300 m Bootslänge © Shipping TV / Youtube
SZENE

Schiffsfernsehen

Wer gern Schiffe in Aktion sieht, wird Shipping-TV lieben.

Stephan Boden
von in
2 Minuten

Wenn irgendwo auf irgendeinem Ozean ein Sturm wütet, dauert es nicht lange, bis die ersten Videos im Netz erscheinen, die an Bord von Containerschiffen oder Frachtern aufgenommen wurden. Irgendwo filmt immer irgendjemand. Irgendwo steht immer ein Schiff-Spotter am Kai oder eine GoPro auf der Kommandobrücke eines Containerfrachters. Die englische Seite Shipping TV ist ein echtes Schätzchen für alle, die sich gern Schiffe in Aktion ansehen.

Flying on the Maersk

Mediathek für Ship-Spotting

Über tausend Videos sind mittlerweile auf dem Kanal online zu finden. Egal ob Anlegen, Ablegen, Manöver, Havarien oder Filme von hoher See: Es gibt nichts, was es hier in Sachen Ship-Spotting nicht gibt. Spitzenreiter bei Shipping TV ist ein neun Minuten dauernder Film vom Einlaufen der „CSC Global“, dem größten Containerschiff der Welt. Dieser Clip wurde bereits mehr als 1,1 Millionen Mal angesehen.

Die Seite zeigt nicht nur eigene Produktionen. Innerhalb von Youtube ist Shipping TV eine Art Filterseite für Videos, die mit Schiffen zu tun haben. Und so tauchen dort auch schon mal Helm-Videos von Hafenarbeitern auf, die auf einem riesigen Mærsk-Frachter die Twist-Locks der Container entriegeln.

Teilweise sind die Videos unkommentiert, manchmal gibt es einen englischem Sprechertext. Auch Interviews von Bord sind zu sehen. Manches wirkt ein wenig wie Schulfernsehen, aber informativ sind die Inhalte jedoch allemal. Bestes Beispiel dafür ist die zweiteilige Serie, in der eine RoRo-Fähre begleitet wird.

NORTH SEA RO-RO, part 1: Sailing from Felixstowe

Shipping TV liebt auch Diesel

Die Redaktion von Shipping TV verteilt seine Videos auch bei Facebook (hier geht’s zur Facebook Seite). Pro Woche erscheinen dort manchmal bis zu 20 Videos. Der Kanal wird von einer kleinen Mini-Filmproduktion betrieben. Finanziert wird diese durch Werbung und freiwillige Spenden der Nutzer.

Der Inhaber, Chris Gossling, scheint ein Faible für starke Dieselmotoren zu haben. Neben seinem Schiffsfernsehen betreibt er noch einen weiteren Kanal: Trucking TV.

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