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Das lädierte Steuerbordfoil nach der Kollision © Sebastien Simon/Arkea Paprek
Vendée Goobe 2020

Sébastien Simons Foil angeschlagen

Und schon kommt der nächste Schlag bei der Vendée Globe, jetzt gegen das Steuerbord-Foil von Sébastien Simon.

von
Kerstin Zillmer
in
1 Minuten

Kaum ist Sébastien Simon nach der Rettungsmission von Kevin Escoffier wieder im Rennen, kollidierte sein Boot „Arkea Paprek“ mit einem UFO, einem nicht identifizierten schwimmenden Objekt. Simon wurde nicht verletzt, aber die Kollision verursachte schwere Schäden am Steuerbordfoil.

Zur Zeit der Kollision befand sich der 30-Jährige Franzose auf dem vierten Platz hinter Spitzenreiter Charlie Dalin/Apivia, Louis Burton/Bureu Vallee 2, Thomas Ruant/LinkedOut. Der Schlag beschädigte das Steuerbordfoil. Simon machte eine rasche Einschätzung der Situation und teilte die Informationen mit seiner Landmannschaft und der Regattaleitung.

Sebastien Simon
Leck an der Foil-Aufnahme © Sebastien Simon/Arkea Paprek

Der untere Teil der Foil-Aufnahme und der gesamte Schacht scheinen sich vom Rumpf gelöst haben. Dadurch ist ein Leck entstanden. Simon versucht durch Krängen, das Eindringen von Wasser in den Rumpf zu begrenzen. Es ist noch nicht bekannt, wie viel Wasser in das Boot eindringt. Heute Abend sollen sich Wind und Seegang weiter verstärken.

Sebastien Simon
Bildbeschreibung © Sebastien Simon/Arkea Paprek

Kurzes Wetter-Update

Ein kurzes Wetterupdate von Sebastian Wache: Das aktuelle Tief zieht jetzt nach Osten ab und ein neues weiträumigeres Hoch kommt von achtern auf. Insgesamt beruhigt sich die Lage enorm, so dass dann alle in Ruhe schauen können, ob ihre Boote soweit fit sind.

Dabei gilt es, bei den Schwachwinden in den Rückstrom des Agulhasstromes zu kommen, der die Boote ordentlich schiebt, auch ohne viel Wind. Wie man sehen kann, fahren die meisten in dieses Strömungsband hinein.

Die Flotte fährt in das Strömungsband hinein © Windy

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