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Drohnen machen tolle Bilder – nicht ohne Risiko auf dem Wasser
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Wenn Drohnen plantschen gehen

Drohnen machen tolle Bilder – nicht ohne Risiko auf dem Wasser

Stephan Boden
von in
2 Minuten

Laut einer Studie der Deutschen Flugsicherung (DFS) wird es in Deutschland im Jahr 2020 rund 1.200.000 Drohnen geben. Die meist mit Kameras ausgestatteten Quadrokopter erfreuen sich immer größerer Beliebtheit – trotz der eingeführten Gesetzesverschärfung und Vorschriften. Vor allem Bootsbesitzern ermöglichen die Drohnen völlig neue Aufnahmen von außen, und die Flieger werden dazu auch immer preiswerter. Selbst per Boots-Bordinstrumenten steuern lassen sich Drohnen inzwischen.

So freut sich so mancher Wassersportler schon auf seinen ersten Törn, bei dem er die Drohne, die im Dezember unterm Weihnachtsbaum lag, endlich mal ums Boot fliegen zu können, um schöne 4K-Videos zu drehen. Aber Obacht! Ganz so leicht ist das nicht. Denn Wind und schaukelnde Boote erschweren vor allem die Landemanöver. An Land kann man die meisten Kopter so einstellen, dass sie im „Fly-Home“-Modus genau an der Stelle landen, von wo sie gestartet sind. Vor allem bei technischen Problemen ist das oft hilfreich. Bei den meisten DJI-Modellen reicht es, einfach die Fernbedienung auszuschalten – und schon fliegt die Drohne heim.

Bei einem bewegten Boot ist das jedoch keine gute Idee. Daher muss meistens manuell gelandet werden. Dass diese Manöver jedoch häufig schiefgehen, zeigen zahlreiche Internet-Videos mit Drohnen-Fails. Wir haben die schönsten Abstürze zusammengestellt:

Relingssalto

Die DJI Inspire 1 ist eines der Topmodelle des chinesischen Marktführers. Sie kostet rund 2.500 Euro und kann auch größere Kamerasysteme tragen, um so noch schönere Aufnahmen zu bekommen. Die Voraussetzung dafür: Man muss sie heile wieder an Bord bringen, was in diesem Fall trotz erheblicher Verrenkungen scheitert.

$3,000 DJI Inspire 1 Drone Crash – OUCH!

Eine Sekunde Flug

Die Akkus der DJI Phantom halten bis zu zehn Minuten. In diesem Falle war das jedoch nicht nötig, denn den kurzen Flug hätte man sicher auch mit einer leeren AAA-Batterie hinbekommen.

Zwei Monate auf Grund

Kaum jemand hat die Chance, die Bilder vom Absturz ins Wasser zu betrachten. In diesem Falle geht die Drohne nach dem wirklich schönen Flug über die Liegeplätze baden. Nach zwei Monaten wurde sie gefunden. Und die Aufnahme ist tatsächlich erhalten geblieben. Das ist doppelt erstaunlich, denn eine Speicherkarte verträgt selten Feuchtigkeit, und abgebrochene MP4-Aufnahmen können meistens nicht abgespielt werden.

Drone Flight into the Water – Crash

Üben, üben, üben

Viele gelungene Manöver geben dem Drohnen-Piloten Sicherheit. In diesem Fall klappt das mit dem Starten und Landen schon ganz prima. Wenn da nicht das Vorstag wäre.

Sailing Australis – Mega Fail – Drone Crash Bye Bye Mavic Pro

Gut gerettet

Drohnen mögen Wasser nicht. Die feine Elektronik hält Feuchtigkeit nicht aus. Der holländische Kollege hier hat das gewusst, als sein Kopter plötzlich in den langsamen Sinkflug überging. Mit einem beherzten Sprung auf die Luftmatratze rettet er das teure Spielzeug vor dem Untergang.

Drone saved from drowning by man on airbed

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