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Erst Januar, dann April, nun 2022: Die boot geht auf Nummer Sicher. © Messe Düsseldorf
boot Düsseldorf

Die boot Düsseldorf 2022 kommt mit 2G

Die weltgrößte Bootsmesse findet statt, heißt es aus Düsseldorf. Welche Regeln für die boot 2022 gelten, hat die Messe soeben veröffentlicht.

von
Stefan Gerhard
in
2 Minuten

Findet sie statt, findet sie nicht statt? Die Frage, ob die boot Düsseldorf 2022 Ende Januar wirklich vom Stapel läuft, umtreibt zurzeit viele. Neben den potenziellen Besuchern, deren Zahl in die Hunderttausende geht, wünschten sich auch die Aussteller der weltgrößten Hallen-Bootsmesse Klarheit. Schließlich steigen die Inzidenz-Zahlen im zweiten Winter seit dem Beginn der Corona-Pendemie seit Wochen.

Und diese Klarheit gibt es jetzt: Zwei Wochen nach der Auftakt-Pressekonferenz in Düsseldorf stellt das Messeteam um Petros Michelidakis klar: Die boot 2022 kommt. In einer Presseerklärung, die heute (am Donnerstagnachmittag) verbreitet wurde, erklären die Messemacher, wie die vom 22. bis 30. Januar 2022 geplante Messe ablaufen soll – und welche Regeln dafür gelten.

Wichtigste Neuerung ist die Einführung der 2G-Regelung beim Zutritt auf das Messegelände. „Nur geimpfte oder genesene Besucher werden zur Messelaufzeit die boot-Hallen betreten dürfen. Der 2G-Status aller Besucher wird an den Eingängen zum Messegelände überprüft“, heißt es. Damit orientiert sich die Messe an der gestern (am 24. November) aktualisierten Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Maske auf, außer am Stand

Das ist noch nicht alles: Auf dem Gelände müssen alle boot-Besucher Masken tragen, außer im Außenbereich. Wer als Besucher auf einem Messestand ist und sich unterhält, so erklärt es Pressesprecherin Tanja Vellen, darf die Maske absetzen. Kinder bis 15 Jahre sind von den 2G-Maßnahmen nicht betroffen.

Messechef Wolfram Diener sieht trotz der im Tagestakt erfolgenden Absagen von Weihnachtsmärkten, Rosenmontagsumzügen und anderen internationalen Messen keinen Anlass zur Sorge: „Wir sind sehr gut vorbereitet und können alle Auflagen dank unseres PROTaction-Konzeptes auf dem Messegelände konsequent umsetzen.“ Die Standards zum Hygiene- und Infektionsschutz für alle Veranstaltungen auf dem Düsseldorfer Messegelände sind hier nachzulesen.

2G gilt nicht für Aussteller

2G gilt freilich nur für die Gäste. Wer auf der boot Düsseldorf arbeitet, sei es als Aussteller oder als Messe-Mitarbeitender, muss nicht unbedingt einen Covid19-Impfschutz haben. Auch hier folgt die Messeleitung der offiziellen Regelung und belässt es für Personen ohne 2G-Nachweis bei der Pflicht zu einem Schnelltest.

Petros Michelidakis
boot-Director Petros Michelidakis © Messe Düseldorf

Für Aussteller gilt 3G, wenn sie sich ausschließlich aus beruflichen Gründen auf der boot aufhalten. Ein Antigen-Schnelltest, wenn er jünger als 24 Stunden ist, erlaubt auch Nichtgeimpften unter den Ausstellern den Zugang zur Messe.

Die Messe empfiehlt den Ausstellern, es darauf möglichst nicht ankommen zu lassen: „Wir appellieren jedoch an Sie und Ihr Standpersonal, ebenfalls geimpft oder genesen an der boot teilzunehmen. Eine hohe Impfquote bietet die größtmögliche Sicherheit und spielt eine essentielle Rolle, um schnell zu Verhältnissen wie vor Covid 19 zurückzukehren.“

Volles Programm

Was es 2022 auf der boot Düsseldorf nicht geben wird, sind der Ausstellerball und abendliche Standparties. Wohl aber möglich sind Events auf dem Stand während der Öffnungszeit, wenn der Abstand eingehalten wird.

Im Vorfeld der boot Düsseldorf 2022 hatte es viele Spekulationen gegeben, was die Zahl der Aussteller, die Anzahl der gezeigten Boote und die Anwesenheit internationaler Aussteller betrifft. Hierzu gab es Erfreuliches aus dem Messeturm am Rhein zu hören: „Alle namhaften Hersteller von Luxusyachten, Motor- und Segelyachten sind an Bord. Der Tauchsportbereich ist trotz der Krise in den letzten anderthalb Jahren nahezu komplett auf die boot zurückgekehrt.“ Ebenso gut sehe es im Surfsport und im gut gerüsteten Equipmentbereich mit neuester Antriebstechnik aus.

Lest dazu auch unser float-Gespräch mit boot-Director Petros Michelidakis.