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© Christin Drühl
Vor Ort

Baden gehen im Seenland

Schwimmen, Sonnenbaden, Picknicken am Wasser – die Mecklenburgische Seenplatte bietet dafür reichlich Gelegenheit.

Seenland
von in
2 Minuten

Der Rekordsommer 2018 nimmt kein Ende. Da hilft nur eins: Rein ins wohltemperierte Nass. Abkühlung bieten nicht nur Nord- und Ostsee. Auch die zahlreichen Seen im Seenland der Mecklenburgischen Seenplatte sind fürs Schwimmen, Sonnenbaden und Picknicken am Wasser ideal. Über 1.000 Seen und eine Wasserfläche von 527 Quadratkilometern lassen sich hier entdecken. Wir stellen einige der schönsten Badestellen und Strände im Seenland vor. Naturbelassener Badespaß, ganz ohne Chlor, und nicht nur für Langstreckenschwimmer und Fans des geplanten Flussbads in der Spree an der Berliner Museumsinsel.

Baden an Oberseen und Kleinseenplatte

Fünf Badestellen (Weißer Seen, Schulzensee, Labussee, Plätinsee und Roofensee) befinden sich im Bereich der sogenannten Kleinseenplatte. Ein regelrechtes Netz aus Seen ist charakteristisch für die diese Region. Viele sind über Kanäle verbunden und eignen sich auch für einen Badestopp mit dem Boot, andere schlummern einsam im Wald oder an einem Dorfrand. Durch die hohe Anzahl an Badestellen ist es nirgends zu voll.

Die Badestellen Heidenholz, Rechlin und Klink liegen an den sogenannten Oberseen. So werden die großen Seen zwischen Rechlin und Plau am See im Norden der Mecklenburgischen Seenplatte bezeichnet. Bedeutende Städte an ihren Ufern sind Waren (mit Bahnanschluss nach Berlin und Rostock), Röbel, Malchow und Plau am See.

Wasserqualität prüfen!

Die ungewöhnlich hohen Wassertemperaturen machen es im Sommer 2018 nötig, sich jeweils aktuell über die Wasserqualität vor Ort zu informieren. Einen guten Überblick bietet die Seite Badewasser MV des Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern sowie der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte.

Die Badestellen Altes Forsthaus und Carwitz liegen im Bereich der Feldberger Seenlandschaft. Die Klarwasserseen rund um Feldberg sind zumeist schmal und langgezogen. Ihre Form bildete sich in der Eiszeit heraus, als sich Schmelzwasser unter dem Gletscher sammelte und den Untergrund rinnenartig ausspülte. Obwohl die Seen oft nur ein paar Hundert Meter breit sind, erreichen sie Tiefen von über 30 Metern.

Unsere Fotostrecke gibt einen Überblick über die Badestellen, deren Vorzüge und Charakteristika.

Dieser Text stammt aus dem Magazin Seenland – dem Reisemagazin für Urlaub auf dem Boot in Mecklenburg und Brandenburg. Autorin des Beitrags ist Christin Drühl. Zu beziehen ist die aktuelle Ausgabe des Reisemagazin direkt im Magazin-Shop des Verlags sowie deutschlandweit im Zeitschriftenhandel.

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