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Giraffen-Kuh und Kälbchen (hier unsichtbar) beim Übersetzen in die neue Heimat © dpa
Tierschutz

Die Giraffe ist schon auf der Arche

Eine seltene Giraffenart wird bei einer Rettungsaktion über den Baringo-See in Afrika geschippert.

von
Kerstin Zillmer
in
1 Minuten

Mit einer Barke haben kenianische Tierschützer eine vom Aussterben bedrohte Rothschild-Giraffe „NKarikoni“ und ihr Kälbchen von der Insel Longicharo im Baringo-See in Kenia aufs Festland gebracht. Nach dem Transport auf der dafür speziell gebauten „Arche“ sind die beiden Langhälse sicher an Land gegangen, gab der Northern Rangelands Trust jetzt bekannt.

Die Rothschild-Giraffe, auch bekannt als Baringo-Giraffe, ist eine der größten Unterarten der Giraffe. Sie wird bis zu sechs Meter groß. Benannt ist sie nach dem britischen Zoologen Lionel Walter Rothschild, der die Unterart in den späten 1800er-Jahren erstmals beschrieb.

Die Insel wurde zu klein für die Langhälse

Seit 2010 ist die Art vom Aussterben bedroht. Man hatte deshalb versucht, die Tiere wieder auf der Insel anzusiedeln, wo sie früher zu Hause waren, aber der steigende Wasserspiegel hatte das Eiland immer stärker minimiert, so dass die Giraffen zuletzt nicht mehr genug zu fressen fanden.

Saving The Rothschild Giraffes From Lake Baringo

direkt zum Video Die Tierschützer hatten die Giraffen zuerst sediert und sie dann mit Mangos an Bord gelockt. In einer lange vorbereiteten Rettungsaktion fuhren sie am letzten Freitag mit Begleitschutz über den See. Kuh und Kalb kamen wohlbehalten auf dem Festland an.

Auf die gleiche Weise werden nun die restlichen sechs Giraffen auch übergesetzt. Die seltenen Tiere haben ihre neue Bleibe im Reservat der Ruko Community Conservancy gefunden. Hier soll sich die seltene Giraffenart nun ansiedeln und hoffentlich vermehren, wie die Tierschützer mitteilten. Nur auf den Seeblick werden die Tiere verzichten müssen.

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