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Auf Helgoland wird gebaut: der Ausstellungsneubau Bluehouse Helgoland © Bluehouse
Helgoland

Die Nordsee begreifen

Der Ausstellungsneubau Bluehouse Helgoland soll für den Lebensraum Nordsee sensibilisieren – und die Gefahren, die ihm durch den Klimawandel drohen.

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in
1 Minuten

Wer der Welt etwas Gutes tun will, muss sie erst einmal durchschauen. Für Helgoländer besteht die Welt hauptsächlich aus Wasser. Darum kümmern sie sich mit gleich zwei Projekten.

Zum einen plant der Förderverein Aquaventus mit Staatsunterstützung einen gigantischen Wasserstoffgewinnungspark vor Helgolands Küste. Zum anderen realisiert das Alfred-Wegener-Institut zusammen mit der Gemeinde Helgoland das Ausstellungshaus Bluehouse Helgoland, um für die Attraktionen des Lebensraumes Nordsee zu sensibilisieren.

Das Bluehouse wird auf dem Grundstück des ehemaligen Aquariums errichtet. Ab 2024 wird modernste Ausstellungstechnik Antworten zu historischen Fragen geben – und zu den drängendsten Anforderungen der Zukunft. Denn ein elektrisches Börteboot allein macht noch keinen Sommer.

Bluehouse Helgoland
Immersive Unterwasserpädagogik im Bluehouse © studio klv Berlin

Auf 600 Quadratmetern können sich speziell junge Besucherinnen und Besucher im Bluehouse spielerisch und interaktiv mit den Themen befassen. Was schwimmt denn da? Wie erforscht man das? Wie begrenzt man die Auswirkungen des Klimawandels auf den Lebensraum direkt vor unseren Füßen?

Eine der praktischen Antworten auf die letzte Frage soll ab 2035 der Aquaventus-Wasserstoffpark mit seiner grünen Energie liefern. So eng arbeiten Wissen und Handeln auf dem roten Felsen für eine bessere Zukunft zusammen.

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