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Schnupperfahrten im Hafen von Münster © Bootssport erleben
Bootssport erleben

Münster traut sich aufs Wasser

Jeder von uns kennt sie: Sehleute, die gern Seeleute wären – sich aber bisher nicht trauten. Nun wird ihnen der rote Teppich ausgerollt.

float Redaktion
von in
2 Minuten

In Münster wird man nicht nur an Land nass: Am kommenden Wochenende läuft im Hafen der westfälischen Metropole die Aktion Bootssport erleben. Ihr Titel ist wörtlich zu verstehen: Hier können Menschen nicht nur mitfahren, sondern sich vor allem selbst ans Steuer setzen und ihre ersten eigenen Erfahrungen als Skipper machen. Ungefiltert, hautnah, ganz nass eben.

Im Rahmen des jährlichen Hafenfestes stehen für diese Schnupperfahrten durch den Hafen von Münster und hinaus auf den Dortmund-Ems-Kanal verschiedene Motorboote bereit. Instrukteure, die sich mit der Technik und den Vorschriften auf dem Wasser auskennen, weisen die Wassersport-Anfänger sorgfältig ein und haben ein wachsames Auge auf alles. Die Gäste müssen nur noch – fahren! Einzige Voraussetzung: Neugier, etwas völlig Neues zu erleben.

Verschiedene Bootstypen zum Probieren

Für die Schnupperfahrten stehen verschiedene Fabrikate und Leistungsklassen zur Verfügung: Dazu gehören mehrere führerscheinfreie Schlauchboote (bis 15 PS Motorleistung) von verschiedenen Herstellern, in denen bereits eine kleine Familie Platz hat. Sie sind dank des ausblasbaren Rumpfs leicht zu transportieren und robust, also für Anfänger perfekt geeignet.

Bootfahren für Anfänger

Auch die Kleinsten dürfen mal ans Steuerrad © Kerstin Zillmer

Das „Dickschiff“ im Fuhrpark ist ein offener Gleiter des Typs Rajo 560 Open, mit 140 PS richtig gut zu Fuß. An Deck des 5,60 Meter langen Sportboots haben fünf Gäste Platz für einen ziemlich flotten Törn. Aber keine Panik: Auf dem Revier gilt ein Tempolimit von 12 km/h. Wer jetzt befürchtet, es könnte langweilig werden: Durch die Spundwände werden Wellen gnadenlos reflektiert, das garantiert Riesenspaß auch bei langsamer Fahrt!

Wichtig: Wer selbst fahren möchte, muss 16 Jahre oderälter sein. Rettungswesten gibt es an Bord, und das Tragen der Westen ist Pflicht. Denn im Zweifel kann das Leben retten. Man fährt ja auch nicht Auto ohne Gurt.

Das Ziel der Veranstalter: mehr Menschen aufs Wasser bringen. Das haben sie schon im vergangenen Jahr mit großem Erfolg geschafft. In Berlin, im Vorjahr 2018 noch unter dem Motto „Start Boating“, nutzten fast 300 Menschen das Angebot, die Mehrzahl von ihnen Frauen. Über zwei Drittel der Wassersport-Anfänger waren noch nie auf einem Boot unterwegs gewesen. Auch auf dem Rhein fanden 2018 Schnupperfahrten statt.

Das Schönste an der Aktion „Bootssport erleben“: Es ist keinerlei Anmeldung notwendig; Sie können sich völlig spontan noch am selben Tag (Samstag 11-19 Uhr und Sonntag 10-18 Uhr) zum Testtörn entscheiden. Allerdings gilt: Wer zuerst kommt, fährt zuerst!

Bootfahren für Anfänger

Instrukteure weisen die Anfänger gründlich ein © bootssport erleben

Weitere Termine auf anderen Revieren

Übrigens wird die Aktion später im Jahr auf anderen Revieren fortgesetzt: Es gibt Termine vor Fehmarn, dann auch unter Segeln mit einer Bente 24, in Koblenz und im Rahmen der Boot & Fun Inwater in Werder an der Havel. Also auch in anderen Teilen Deutschlands haben interessierte Wassersport-Anfänger die Möglichkeit, sich die Praxis aus nächster Nähe anzuschauen.

Hier die Termine im einzelnen

Fehmarn: 19. bis 21. Juli, Freitag und Samstag 11-19 Uhr, Sonntag 10-18 Uhr

Koblenz: 10. und 11. August bei Rhein in Flammen, Samstag 11-19 Uhr, Sonntag 10-18 Uhr

Werder (Havel): 30. August bis 1. September bei der Boot & Fun Inwater, 10-18 Uhr

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