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Youtube Drohne © Youtube Screenshot
VIDEO

Starten und Landen von Drohnen an Bord

Ein Norweger zeigt im Video, wie es geht.

Stephan Boden
von in
1 Minuten | 3 Kommentare

Kleine Multikopter mit Kamera, oft auch Drohnen genannt, sind die ideale Lösung, um auch mal ein Foto vom eigenen Boot von außen zu bekommen. Das Problem: Die Dinger vertragen kein Wasser, bis auf die Splash Drone. Fällt der Kopter ins Wasser, sind meist über 1.000 Euro Anschaffungskosten futsch. Dazu kommen, je nach Modell, auch noch die Action-Cam und die teure 128-GB-Speicherkarte.

Vor allem auf Segelbooten mit viel stehendem und laufendem Gut sind die Lande- und Startmanöver nicht ohne. Zumal man sein Boot ja nicht bei Flaute filmen oder fotografieren möchte, sondern eben gerade steife Brisen die Aufnahmen interessant machen. Dann aber stampft das Boot in den Wellen und die Manöver werden noch schwieriger. Gerät der Propeller eines Kopters an das Achterstag, naht das Ende des Gadgets.

Der Norweger Erik Aanderaa ist ein echter Profi, was das Fliegen von Drohnen angeht. Der Extremsegler filmt seine Touren, wie zum Beispiel von Norwegen auf die Shetlands. In einem Video zeigt der Einhandsegler, wie gut er mit seinen selbstgebauten Hilfsmitteln starten und landen kann. Man erkennt aber auch gleichzeitig, wie schwierig vor allem die Landung ist. Auch wenn die Bedingungen im Video nicht gerade rau sind, zeigt der Clip vor allem eines: Flugmanöver sollte man im Prinzip genauso angehen, wie man Segelmanöver durchführt: mit Ruhe, Bedacht und Geduld.

How to fly a Phantom 3 Professional drone from a Sailboat

Unser Tipp: Probieren sie das Manöver besser zunächst ein paar Monate im Garten oder im Fitnessstudio auf dem Laufband, wenn ihnen ihre Drohne lieb ist.

Hier geht es zu Eriks Youtube-Kanal, wo er seine Einhand-Segelreisen dokumentiert.

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3 Kommentare

Hartmut Otto /

Puh, das sieht ganz schön abenteuerlich aus. Da hätte ich echte Sorgen um meine Drohne …

Antwort
thomasstasch2016 /

Hallo Hartmut, ich gebe Dir Recht… ich hätte auch arge Sorgen, mal eben ein kleines Vermögen im Wasser zu versenken. Wenn das bei einem Profi schon so aussieht, kann ein Laie seine Drohne eigentlich nur bei einer solchen Aktion erfolgreich zerstören.

Antwort
Stephan Boden /

Moin lieber Hartmut.

Ich selbst habe schon eine Phantom 2 versenkt. Das tut weh. Und das war am Ufer, nicht an Bord. Sie flog plötzlich unkontrolliert und selbst der FailSafe Mode fiel aus. Ich hatte zu der Zeit schon drei Jahre Erfahrung mit Drohnen und bin vorher penibel meine Checkliste durchgegangen.

Es gibt mittlerweile aber ziemlich smarte Systeme. Ich denke, das es in Zukunft wesentlich einfacher wird.

Grüße aus Berlin ins Rheinland

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